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Nachwuchswissenschaftler informieren bei der Göttinger Kinderuni

Warane, Ägypten, Delfine und echte Drachen Nachwuchswissenschaftler informieren bei der Göttinger Kinderuni

„Megalania ist der Vor­fahre der Komodowarane“ be­antwortet Maximil­ian Schrei­er, Fachmann für Ko­mo­do­wa­ra­ne eine Frage aus dem Pub­li­kum.

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Peter Brammer (r.) begrüßt die Kinderdozenten Maximilian, Luisa, Hannah und Linn (v.l.).

Quelle: Pförtner

Göttingen. Ägyp­ten, Delfine und echte Dra­chen waren Thema am Mittwoch in der letzten Vor­le­sung der Kin­der­uni im Winter­se­mester. Nicht nur die Vorträge wa­ren ungewöhnlich, son­dern auch die vier Referen­ten: Sie wa­ren zehn und elf Jahren alt.

Über „Das alte Ägyp­ten – Das Land der Phara­o­nen und Ge­heim­nisse“ re­ferie­rten Hannah Nele Otto und Luisa Rode. Ein Ge­heim­nis der Pha­ra­onen lüfteten sie so­gar wäh­rend des Vor­trags: Zwar wisse die For­schung nicht wie die Nase der Sphinx ab­ge­fal­len war, doch ein junger Stu­dent äu­ßerte eine nahe lie­gen­de The­se: „Viel­leicht wegen As­terix und Obe­lix.“

Die Meeressäuger-Ex­per­tin Linn informierte über „Del­fine – Die schnellen Schat­ten der Meere“ und brachte Hör­bei­spiele von der Spra­che der unter­schied­lich­en Del­fin­ar­ten mit. Maxi­milian Schrei­er führte in den All­tag des Ko­mo­do­wa­rans ein und be­ant­wor­tete  sou­ve­rän Fra­gen zu Ernährung und Verhalten der Tiere, die über seinen Vor­trag hi­naus­führ­ten.

Das Konzept „Kinder informieren Kinder“ scheint auf­zugehen, denn das Pub­likum hörte konzen­triert den Jung-Do­zenten zu. Für Rose­marie (9) waren alle Vor­träge span­nend, auch wenn Del­fine nicht so ihr „Ding“ seien. Pelle (9) kannte zwar die Komodo­wa­ra­ne schon aus der Schu­le, aber er fand den Vor­trag gut.

Zu Ägyp­ten und Del­finen habe er hin­ge­gen viel Neu­es und Spannen­des er­fah­ren. Die Hörbeispiele der Del­fin­sprache und der Filmaus­schnitt von der Jagd eines Ko­mo­do­wa­rans war für Ferdinand (10) das High­light.

bl

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