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Nahmobilitätskonzept startet in der Südstadt

Bürgerbeteiligung Nahmobilitätskonzept startet in der Südstadt

Die erste Bürgerbeteiligung für das Nahmobilitätskonzept in Göttingen wird am 3. September ausgerichtet. Von 10 bis 12.30 Uhr soll ein Planungsspaziergang unternommen werden, um die Gegebenheiten vor Ort in Augenschein zu nehmen. Treffpunkt ist der Brunnen am Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus.

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Göttingens Südstadt: Hier soll ein Nachmobilitätskonzept gestartet werden.

Quelle: GT Archiv

Göttingen. Der Spaziergang am Sonnabend endet nach Angaben der Göttinger Stadtverwaltung am Felix-Klein-Gymnasium. Nach einer kurzen Mittagspause mit kleinem Imbiss startet um 13 Uhr die „Bürgerwerkstatt“. Meinungen und Ideen zum Thema Nahmobilität in der Südstadt werden dann in der Aula des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstraße 17, gesammelt.

"Initialprojekt aus dem Klimaplan Verkehrsentwicklung"

Das  Nahmobilitätskonzept ist der Verwaltung zufolge "ein Initialprojekt aus dem Klimaplan Verkehrsentwicklung". Es soll einen Stadtteil durch Verbesserung der wichtigsten Fuß- und Radwegebeziehungen aufwerten und die dortige Lebensqualität verbessern. Das Konzept soll derart aufgebaut sein, dass die entwickelten Maßnahmen und Empfehlungen auf weitere Stadtteile übertragbar sind.

Unter Nahmobilität versteht man der Verwaltung zufolge "die individuelle, nicht-motorisierte Mobilität im räumlichen Nahbereich". Die Vorteile für die Wohnbevölkerung und die Kommunen durch eine konsequente und umfassende Nahmobilitätsförderung seien vielfältig.

Aufwertung des öffentlichen Raums

Zu nennen seien: die Aufwertung des öffentlichen Raums, die Erhöhung der Verkehrssicherheit, die Stärkung der lokalen Nahversorgung und damit auch der sozialen Funktion des Nahraums, die Entlastung von Kfz-Verkehr und damit die Reduktion von Luftschadstoffen, CO2 und Lärm.

Dies sowie mehr zu Fuß und mit dem Rad zurückgelegte Wege trügen zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung bei. Darüber hinaus erhöhten sich die Mobilitätschancen sozial schwächerer Gruppen, da sie ihre Ziele zu Fuß und mit dem Rad erreichen könnten, so die Verwaltung. Kurzum: "Eine gute Nahmobilitätsförderung führt zu einem Imagegewinn nach innen und außen sowie zu einer hohen Lebensqualität im Quartier und in der Stadt."

Anmeldung zum Planungsspaziergang und der Bürgerwerkstatt

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung zum Planungsspaziergang und/oder der Bürgerwerkstatt bis zum 24. August bei Daniela Both vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung per E-Mail an d.both@goettingen.de oder telefonisch unter 0551/400-2945 gebeten.

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Weitere Informationen unter www.goettingen.de/nahmobilitaet und www.goettingen.de/klimaplanverkehr.

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