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Nein zu Schließungen

Spielplatzdebatte Nein zu Schließungen

Mit Enttäuschung und Trotz hat der Ortsrat Nikolausberg auf einen Vorschlag der Stadtverwaltung reagiert. In der monatelangen Diskussion um Einsparungen bei der Pflege und Unterhaltung von Spielplätzen im Ort, hatte die Verwaltung zur jüngsten Ortsratssitzung die Ortspolitiker aufgefordert, bis November einen Spielplatz zu nennen, der geschlossen werden soll.

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Rußbreite: Der Spielplatz ist einer von zehn, den die Verwaltung im Rahmen des Entschuldungshilfeprogramms dicht machen will.

Quelle: CR

Nikolausberg . Trotz eines Kompromisses, der sich nach einer Begehung mit Jugenddezernent Siegfried Lieske vor der Sommerpause abzeichnete: Statt Schließung eines Platzes könnte sich die Verwaltung auch eine Teilung und Verkleinerung eines Platzes vorstellen.

Der Platz im Resedaweg, so der Vorschlag, hätte halbiert werden können, ebenso könnte der Platz in der Rußbreite verkleinert werden.

„Dieser Vorschlag hat offenbar nicht den Weg bis nach Göttingen gefunden“, sagte Burghard Wegener (CDU). Das vorangegangene Gespräch mit Lieske wertete er als durchaus „konstruktiv“. Angesichts der Verwaltungsvorlage weigerte sich Udo Bertram (SPD) über eine Schließung eines Platzes nachzudenken: „Es muss so bleiben wie es ist.“ Und Wiebke Güntzler (CDU) attestierte der Verwaltung mangelnde Ortskenntnis.

„Wir werden keinen Spielplatz nennen, der geschlossen werden soll“, sagte sie. Das sahen auch die übrigen Ortsratsmitglieder so: Einstimmig folgten sie einem Antrag der CDU. Darin wird die Verwaltung aufgefordert, „von der Schließung eines Spielplatzes in Nikolausberg Abstand zu nehmen.“

Hintergrund der Diskussion ist das städtische Sparprogramm. Darin ist das Ziel gesetzt, die Unterhaltungskosten für die städtischen Spielplätze um 33 000 Euro zu senken. 2300 Euro davon soll Nikolausberg leisten.

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