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Nepalesische Studenten organisieren Mahnwache für Erdbebentote und sammeln Spenden

Seuchen, Chaos und Hilfe aus Göttingen Nepalesische Studenten organisieren Mahnwache für Erdbebentote und sammeln Spenden

Ishan Pokharel und Rijan Tamrakar haben Glück im Unglück gehabt: Niemand ihrer Familien ist durch das schwere Erdbeben in Nepal getötet oder ernsthaft verletzt worden. Ihre Heimatstädte Kathmandu und Bhaktapur und ihre Wohnhäuser aber liegen in Schutt und Asche. Jetzt organisieren die beiden 30-jährigen Studenten an der Göttinger Uni gemeinsam mit der „Goettingen Nepalese Society“ (GoeNeS) Hilfe für ihr Land.

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Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Decken und Zelte, Chlorpräperate, um Trinkwasser zu säubern, und Geld werden akut am dringendsten benötigt“, sagt Physiker Pokharel.

Über Facebook, Twitter, Mobiltelefone hält die rund 20-köpfige nepalesische Studentengemeinschaft Kontakt zu ihren Familien. „Zum Glück hat auch von ihnen niemand Tote zu beklagen“, sagte Tamrakar. Er beschreibt die Lage in Nepal als schwierig und chaotisch. Selbst in dem dichtbesiedelten Tal von Kathmandu sei die Hilfe derzeit wirklich koordiniert.

Helfer hätten kaum Ansprechpartner. Im Rest des Landes, wo ganze Täler einfach davon gefegt worden sind, sei die Lage noch dramatischer. Nach dem Beben drohe nun die Ausbreitung von Seuchen. Um dieses zu verhindern würde von geborgenen Leichen zur späteren Identifikation oft nur ein Foto gemacht, dann würden sie verbrannt.

Am Mittwoch, 29. April, veranstaltet die GoeNeS eine Mahnwache am Gänseliesel für die Erdbebenopfer. Beginn ist um 18 Uhr. Mehr Infos unter 0176 / 27 60 77 08.

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