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Neubau des Kirchenkreises am Groner Tor

Neubau des Kirchenkreises am Groner Tor

Kaum 100 Meter vom Forum Groner Tor, mit entstehendem Hotel, Wissenschaftsmuseum und Verwaltungsgebäude, wird ein weiteres Forum entstehen, das Forum für Kirche und Diakonie. Für dieses Vorhaben hat der evangelisch-lutherische Kirchenkreis einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

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Der Kreiskirchentag, das Parlament des Kirchenkreises, hat nach zweijähriger Projektplanung und Beratung beschlossen, auf dem Areal zwischen der St. Marienkirche, der Kommende und der Straße Neustadt ihr Forum zu bauen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Der Kreiskirchentag, das Parlament des Kirchenkreises, hat nach zweijähriger Projektplanung und Beratung beschlossen, auf dem Areal zwischen der St. Marienkirche, der Kommende und der Straße Neustadt ihr Forum zu bauen. Dort sollen diakonische und kirchliche Einrichtungen des Kirchenkreises gebündelt werden. Neben einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderungen des Diakonischen Werk Christophorus sollen hier unter anderem die Evangelische Familienbildungsstätte, die Fachstelle für Sucht und Suchtberatung, die Kirchenkreissozialarbeit, die Geschäftsstelle des Diakonieverbandes und die Leitung des Kirchenkreises ihre Heimat finden.

Baulücke schließen

Der Neubau soll sich in das historische Ensemble einfügen und die Baulücke schließen, die derzeit als Parkfläche genutzt wird. Der Architektenwettbewerb ist als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Interessierte können sich bis zum 10. Mai über das Betreuungsbüro unter www.dhp-sennestadt.de bewerben. „Wir wollen ein zukunftsfähiges Ensemble schaffen, in dem Kirche mitten im Herzen der Stadt als diakonische Kirche erkennbar wird“, so Superintendent Friedrich Selter, der gleichzeitig auf eine hohe Priorität eines gewissenhaften Kostenbewusstseins hinweist. „Gerade bei der Finanzierung eines solchen Großprojektes muss Kirche – erst recht, weil sie mit anvertrauten Geldern arbeitet – sehr verantwortungsvoll auf die Kosten achten.“ Selter geht von Synergie-Effekten, aber auch von Kostenersparnissen aus, da bisher vor allem für die Arbeit der Diakonie mehrere Immobilien angemietet werden müssen.

von Frank Beckenbach

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