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Neue Erntekrone für Niedernjesa

Eine Frage der Ähre Neue Erntekrone für Niedernjesa

Die alte Erntekrone von Niedernjesa ist mittlerweile in die Jahre gekommen und fängt an, sich aufzulösen. Also muss eine neue her. Am Sonnabend machten die Organisatoren daraus ein Fest für alle Dorfbewohner.

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Aus Gerste, Hafer, Weizen und Roggen wird die Erntekrone geflochten.

Quelle: Heller

Niedernjesa. Aus Gerste, Hafer, Weizen und Roggen, sagt Martina Braband, wird die Erntekrone geflochten. Kurz vor der eigentlichen Ernte, noch nicht ganz reif, mussten die Ähren geschnitten werden, damit sie besser zusammenhalten. Zuerst wird aus Halmen eine kreisförmige Halterung geflochten. Dann werden vier sortenreine Ährenstränge gebunden und an dem Halmkreis befestigt.

An der Gemeinschaftsaktion auf dem Hof der Familie Braband im Ortskern beteiligten sich Dorfbewohner aus allen Generationen. Darunter auch Jugendliche wie Kirsten Seliger. Warum? Zum einen mache es Spaß, zum anderen bringt die Arbeit an der Krone ein bisschen Geld für die Ausfahrt der Jugendfeuerwehr, der sie angehört, und für Aktionen im Dorf, sagt sie.

Aber nicht nur um die Herstellung der neuen Erntekrone ging es am Sonnabend auf dem Braband'schen Hof. Wer wollte, konnte es sich einfach hinsetzen, mit Freunden, Bekannten oder Unbekannten klönen und es sich gut gehen lassen. Oder sich nach ganz traditioneller Machart ein Springseil oder ein Seil für welchen Zweck auch immer anfertigen lassen – mit einer Original-Maschine aus den 1920er Jahren.

Initiiiert haben die Herstellung der neuen Niedernjesaer Erntekrone die Landfrauen. Organisiert und mitgemacht haben die Jugendfeuerwehr, die Stiftung Aufbruch und der Verein Wir in Niedersachsen.

Und was geschieht mit der Erntekrone, wenn sie fertig ist? Erstmals präsentiert wird sie beim Erntedankfest in der Niedernjesaer Kirche am Sonntag, 4. Oktober. Danach hängt sie im Eingang des Dorfgemeinschaftshauses. Und in vier oder fünf Jahren treffen sich die Niedernjesaer wieder, um bei einem fröhlichen Fest die nächste Erntekrone zu flechten.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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