Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Neue Fernzüge für Göttingen ab September

Mit Locomore nach Berlin Neue Fernzüge für Göttingen ab September

Göttingen bekommt ein neues Fernzugangebot. Das Crowdfunding-Projekt Locomore hat sein Minimalziel erreicht und knapp 480.000 Euro in den vergangenen Monaten eingesammelt. Damit will Locomore ab September Zugverbindungen zwischen Berlin und Stuttgart anbieten. Die Züge sollen auch in Göttingen halten.

Voriger Artikel
Eine "Katastrophe für Grone"
Nächster Artikel
Stadtrundgang zum Thema Widerstand
Quelle: EF

Göttingen. „Die breite Unterstützung der Menschen in den letzten drei Monaten war großartig. Sie zeigt uns, dass wir mit unserer Idee richtig liegen: Neue Zugangebote für faires, günstiges und ökologisches Reisen auf die Schiene zu bringen“, sagt Derek Ladewig, geschäftsführender Gesellschafter bei Locomore.

Expansionspläne von Locomore 2016 und 2017

Quelle: EF

Fahrplan von Locomore ab September 2016

Quelle: EF

Die tägliche Verbindung mit rund 400 Sitzplätzen soll morgens um 6.40 Uhr in Stuttgart starten und um 13.04 Uhr den Berliner Hauptbahnhof erreichen, in Göttingen hält er um 10.20 Uhr. Zurück geht es von Berlin aus dann um 14.54 Uhr, Ankunft in Stuttgart um 21.19 Uhr, der Zwischenstopp in Göttingen ist um 17.42 Uhr.

 

Die Höchstpreise für die Fahrkarten sollen stets "unterhalb der Hälfte des Normalpreises der Deutschen Bahn" liegen, "so als hätte man eine BahnCard 50", verspricht das Unternehmen. "Für den Komfort sorgen modernisierte Abteilwagen mit Arbeitstischen, kostenlosem WLAN und Steckdosen. Der Zug ist mit 6,5 Stunden auf dieser Strecke fast so schnell wie ein ICE, deutlich schneller als der Fernbus und erlaubt die Fahrradmitnahme", heißt es auf der Interseite von Locomore.

Die neue Zugverbindung Berlin-Stuttgart soll auch in Göttingen halten.

Quelle: EF

Für 2017 planen Ladewig und sein Team weitere Strecken zwischen Berlin und Bonn sowie Berlin und Rügen. "Die Fahrpläne für diese Strecken haben wir bereits durch Rahmenverträge bei der DB Netz AG reserviert. Sobald unser erster Zug zwischen Berlin, Hannover, Frankfurt und Stuttgart erfolgreich fährt, werden wir damit beginnen, weitere Züge auf zusätzlichen Linien ins Rollen zu bringen", heißt es auf locomore.com.

 

Dass er als Konkurrent zur Bahn bestehen kann, hat Ladewig bereist bewiesen: Der 44-jährige Verkehrsexperte hat auch den HKX, der seit drei Jahren zwischen Köln und Hamburg fährt, ins Leben gerufen.

 

Mehr Infos: locomore.com

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis