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Neue Fischtreppe für die Leine in Besenhausen

300 Jahre verbaut, nach und nach naturiert Neue Fischtreppe für die Leine in Besenhausen

Da fließt sie wieder, zwängt sich zwischen großen Steinbrocken hindurch, bildet kleine Schwälle und tiefe Gumpen, reißt viel Sauerstoff ins wirbelnde Wasser und ist vor allem wieder passierbar für Fische – die Leine.

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Jetzt auch für größere Fische passierbar: Sohlgleite bei Besenhausen.

Quelle: Hinzmann

Besenhausen. So wie hier bei Besenhausen sollte es überall aussehen an den europäischen Gewässern. Das verlangt die europäische Wasserrahmenrichtlinie. Bis 2015 sollten eigentlich alle Fließgewässer in einem „guten ökologischen Zustand“ sein. Verlängerungsmöglichkeiten bis 2027 sind akzeptiert.

Daran hat Ulrich Heidkamp, der Naturschutzbeauftragte des Landkreises erinnert, als jetzt die umgebaute und dadurch verbesserte Fischtreppe bei Besenhausen wieder geflutet wurde. Der Leineverband hat hier eine langgezogene Sohlgleite anlegen lassen, die jene 250 Liter Wasser je Sekunde, die vom Hauptstrom abgezweigt werden, optimal nutzt. 1250 Liter je Sekunde hingegen werden im Kraftwerk genutzt. Mit dem Ergebnis des Umbaus sind jetzt auch die Angler des Groß Schneer Vereins zufrieden. „Wunderbar, ich bin total überrascht“, sagt der Vorsitzende Ulrich Bussmann.

So sieht es nicht  überall aus. Auf mindestens zehn unpassierbare Wehre schätzt Heidkamp den Lauf der Leine bis zur Aller. In vielen Bächen mit bis zu 20 Wehren sehe es noch schlimmer aus. Aber man arbeite daran, soder Geschäftsführer des Leineverbands Hans-Jürgen Laduch. Was in 300 Jahren in den Flüssen verbaut wurde, müsse nach und nach renaturiert werden.

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