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Neue Flüchtlingsunterkunft für Göttingen in Planung

Verwaltung hält Standort noch geheim Neue Flüchtlingsunterkunft für Göttingen in Planung

Die Stadtverwaltung bereitet den Bau einer weiteren Unterkunft für Geflüchtete in Göttingen vor. Der Bauausschuss des Rates soll dazu am Donnerstag, 5. November, einer überplanmäßigen Auszahlung zustimmen.

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Quelle: Pförtner (Symbolfoto)

Göttingen. Die Kosten für den Neubau beziffert die Stadtverwaltung auf 4,2 Millionen Euro. Auskünfte zum Standort für die Unterkunft, in der ab dem kommenden Jahr rund 180 Menschen Platz finden soll, hält sie unterdessen noch unter Verschluss. Die Standortfrage werde bis zur Sitzung des Bauausschusses „unter Berücksichtigung aller planungsrelevanten Rahmenbedingungen“ geklärt, heißt es in einer Verwaltungsvorlage vom Donnerstag.

Hier sei man in der Schlussabstimmung, sagte Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck. Am Montag hatte sich die Verwaltungsspitze zu einer Sondersitzung zu dem Thema getroffen. Bislang ist auch die Politik noch nicht über die weiteren Pläne informiert.

Bei dem einen Neubau wird es im kommenden Jahr nicht bleiben. Angesichts von möglichen 1000 weiteren Flüchtlingen, die die Stadt Göttingen im kommenden aufnehmen muss, sind weitere Unterkünfte in Planung. Vertreter aus Politik und Verwaltung gehen von fünf bis sechs weiteren aus.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte die Verwaltung rund ein Dutzend mögliche Standorte geprüft. Schlapeit-Beck geht deutete an, dass die Stadt Göttingen nicht sämtliche neuen Unterkünfte allein finanzieren wird und nannte die Milde Stiftung und die Städtische Wohnungsbaugesellschaft als mögliche Partner.

Die aktuell geplante Unterkunft soll nach dem Muster der Einrichtung auf den Zietenterrassen, in Modulbauweise, gebaut werden. Im kommenden Jahr sollen die vorgefertigten Module aufgestellt werden. Der Auftrag soll in Kürze erfolgen. 1,1 Millionen Euro der Baukosten sind dann fällig. Gedeckt werden diese Kosten durch ins kommende Jahr verschobene Baumaßnahmen: Radschnellweg, Ausbau Maschmühlenweg, Umbauten an Gymnasien und Deutschem Theater.

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