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Neue Groner Wassermühle geht in Betrieb

Stadtwerke erzeugen Strom mit Wasser der Grone Neue Groner Wassermühle geht in Betrieb

An der Quelle der Grone produzieren die Göttinger Stadtwerke künftig Strom mit der Kraft des Wassers. Für etwa  105 000 Euro hat die Aktiengesellschaft dort ein neues Wasserrad gebaut. Als Beitrag zu den Göttinger Klimaschutztagen können Interessierte die Anlage am Mittwoch, 29. April besichtigen.

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Neues Wasserrad an der Springmühle.

Quelle: EF

Grone. 50 000 Kilowatt Strom pro Jahr kann das 3,5 Tonnen schwere Wasserrad produzieren. Das entspricht nach Angaben der Stadtwerke etwa dem Verbrauch von zwölf Göttinger Haushalten. „Die Stromerzeugung ist mit der Leistung eines Wasserrades von 5 kW zwar nicht beeindruckend“, sagt Stadtwerke-vorstand Gerd Rappenecker, „aber sie läuft schwankungsfrei das ganze Jahr über“. In jedem Fall stehe das Wasserrad symbolisch für die Unternehmensausrichtung: „Ein kontinuierlicher und konsequenter Ausbau von regional produziertem Strom aus erneuerbaren Energien.“

Für das neue Wasserrad nutzen die Stadtwerke einen 2,5 Meter hohen Wasserfall auf dem Gelände der Grone-Quelle. Der Name verrät es: An der Springmühle gab es früher tatsächlich eine mit Wasserkraft betriebene Mühle.
Die neue Anlage ist die dritte Wasserkraftanlage der Stadtwerke. An der Stegemühle in Geismar nutzen sie ebenfalls das künstlich geschaffene Gefälle einer früheren Mühle am Leinegraben. In Weende betreiben die Stadtwerke und die Harzwasserwerke gemeinsam eine Rohrturbine – eine Art Schneckenrad innerhalb einer großen Wasserleitung – um Strom zu erzeugen. Dabei nutzen sie das etwa 170 Meter hohe Gefälle eines Rohres, mit dem Wasser aus dem Harz nach Göttingen fließt.

Der Einzugsbereich der Quelle ist gesperrt. Mit Sondergenehmigung gibt es am Mittwoch, 29. April, zweistündige Führungen um 10 Uhr und um 14 Uhr. Anmeldungen per Mail an stadtwerke@swgoe.de und telefonisch unter 0551/301302.

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