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Neue Häuser für Hetjershausen

Neubaugebiet "Südlich Deneweg" Neue Häuser für Hetjershausen

Startschuss für das Neubaugebiet "Südlich Deneweg" in Hetjershausen. Einstimmig hat der Ortsrat Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren die Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen. Damit beginnt der weitere Planungsprozess.

Knutbühren. Auf der knapp drei Hektar großen Fläche im Westen von Hetjershausen sollen nach Auskunft von Stadtplanerin Karen Hoffmann rund 30 Wohneinheiten in maximal zwei Stockwerke hohen Einfamilien- und Doppelhäusern entstehen. Als Kosten für die Erschließung, Gutachten und Landkauf gibt die Verwaltung rund zwei Millionen Euro an. Diese sollen durch den Verkauf der erschlossenen Flächen innerhalb von drei Jahren wieder eingenommen werden. Wenn Bedarf nach weiteren Neubauflächen besteht, soll es für das neue Baugebiet eine Erweiterungsmöglichkeit geben.

Ortsbürgermeister Walter Rakebrandt (SPD) betonte, dass Hetjershausen das Neubaugebiet unbedingt benötige, um die vorhandene Infrastruktur, wie Schule und Kindergarten, zu erhalten. Kritik kam von den Bürgern. Sie kritisierten, das durch das Neubaugebiet "gutes Ackerland" versiegelt werde. Rakebrandt sagte, dass die Landeigentümer bereit seien, ihre Flächen zu verkaufen, räumte aber ein, dass die Landwirte nicht gefragt worden seien.

In der Begründung des Aufstellungsbeschlusses heißt es, dass die Stadt Göttingen "angesichts der demographischen Entwicklungen im Wettbewerb um Einwohner im erwerbsfähigen Alter" stehe. "Insbesondere um junge Familien mit Kindern, denen in Göttingen und in den Ortsteilen preisgünstiges Bauland angeboten werden soll."

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