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Neue Helfer für die Göttinger Tafel

Hilfseinrichtung versorgt zusätzlich mehr als 300 Flüchtlinge mit Lebensmitteln Neue Helfer für die Göttinger Tafel

Neue Helfer bei der Göttinger Tafel: Mit der steigenden Zahl an Flüchtlingen, die die Göttinger Hilfseinrichuntung in der Mauerstraße mit Lebensmitteln versorgt, haben sich in den vergangenen Tagen auch Unterstützer gemeldet, die ehrenamtlich helfen wollen.

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Ursula Kemper, Annette Kühn (v. l.) und Petra Yildiz (hinten) helfen ehrenamtlich in der Göttinger Tafel.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Auf einen Tageblatt-Artikel hat sich etwa Ursula Kemper bei der Tafel gemeldet. „Die Idee der Tafel ist gut“, sagte die ehemalige Lehrerin. Für Donnerstag ist ihr erster Einsatz für die Tafel geplant, zunächst im Lebensmittellager, später dann auch in der Ausgabe. Kemper hofft durch die Arbeit, „eine andere Sicht von Göttingen“ zu bekommen und die „eigene Scheu“ zu überwinden.

Immer freitags will Petra Yildiz in der Tafel helfen. Ihren ersten Einsatz hat die berufstätige Yildiz bereits hinter sich. Es seien vor allem alleinstehende, männliche Flüchtlinge, die sich ihre Lebensmittel in der Mauerstraße abholten, schilderte sie ihre ersten Erfahrungen.

Nein, „Berührungsängste“ habe sie nicht. „So viele Menschen brauchen Hilfe“, sagte Annette Kühn. Das sei ihre Motivation gewesen, ihre Hilfe einmal in der Woche der Tafel anzubieten, erklärte die Krankenschwester.

Die Tafel versorgt derzeit 310 Flüchtlinge, die als Kunden bei der Tafel registriert sind, berichtete Martina May, Geschäftsführerin der Einrichtung. Die Flüchtlinge würden zusätzlich zu den ohnehin schon registrierten, rund 1300 regelmäßigen Kunden versorgt. Statt zwei Ehrenamtliche stünden nun drei hinter dem Tresen, um Lebensmittel zu verteilen.

Noch reichten die Waren, die ausgegeben werden, aus. Auch Dank einer großen Spende haltbarer Lebensmittel, sagte May. Nach ihren Angaben kämen 70 Prozent der Flüchtlinge, die die Hilfe der Tafel beanspruchten, aus Syrien. Andere Herkunftsländer sind Eritrea, Ukraine, Irak und Palästina. Trotz unterschiedlicher Herkunft habe es bislang „keinen Stress“ unter den Kunden gegeben, sagte May.

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