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Neue Krippe für den KEI-Kindergarten Göttingen: Eltern packen mit an

Viel Platz zum Toben Neue Krippe für den KEI-Kindergarten Göttingen: Eltern packen mit an

Die letzten Arbeiten an der neuen Krippe des KEI-Kindergartens sind abgeschlossen. Der Neubau wurde nun von Kindern, Eltern und Mitarbeitern des KEI sowie Vertretern der Stadt eingeweiht. Die Abkürzung steht für „Kindergarten in Eigeninitiative“ und sei auch beim Krippenbau Programm gewesen, so Claus Kannwischer aus dem KEI-Vorstand.

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Freuen sich über ihr neues Heim: Krippenkinder des KEI.

Quelle: Vetter

Göttingen. Eltern nahmen an der Planung, Baubetreuung und praktischen Arbeiten teil und leisteten seit April rund 2000 Arbeitsstunden.

Mit ihrer Hilfe wurden unter anderem Wände eingerissen, Sandkisten gebaut und Wege gepflastert. Die Kosten der Maßnahmen schlugen mit rund 280 000 Euro zu Buche, der Kauf des Grundstücks hat weitere 60 000 Euro gekostet. Beides wurde mit Eigenmitteln und einem Kredit finanziert. Bereits im September haben 14 Krippenkinder die neuen Räumlichkeiten bezogen – und freuen sich jetzt über viel Platz zum Toben und Spielen.

Der Abschluss der letzten Arbeiten wurde nun mit einem Empfang gefeiert, zu dem auch die für die Arbeiten verantwortlichen Firmen aus der Region eingeladen wurden. Das Konzept des KEI-Kindergartens sieht vor, dass Verwaltungs- und Hausmeistertätigkeiten ehrenamtlich von Eltern erledigt werden.

Die so gesparten Kosten fließen in zusätzliche Betreuungsstellen. Im KEI werden zwei Gruppen mit je 23 Kindern sowie eine Krippengruppe mit bis zu 15 Kindern im Alter von ein bis drei Jahren betreut. Das Team besteht aus fünf Erzieherinnen, drei Erziehern und dreiBundesfreiwilligendienstleistenden.

Von Jonas Rohde

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