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Neue Mieter für den Göttinger Leinebogen

Ende des Leerstandes Neue Mieter für den Göttinger Leinebogen

Rund zwei Jahre nach Fertigstellung des Quartiers am Leinebogen zeichnet sich ein Ende der Leerstände in den Einzelhandelsflächen der beiden Gebäuden ab.

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Quelle: EF

Göttingen. „Das komplette Erdgeschoss des Nordgebäudes wurde vermietet und wird in Kürze als Büro ausgebaut“, sagte Sven Klingelhöfer, Sprecher der Delta Bau AG aus Hannover, die rund 14 Millionen Euro in das Projekt auf dem ehemaligen Stadtbadgelände investiert hat.

Klingelhöfer berichtete weiter, dass die Delta Bau momentan Gespräche führe, die beiden freien Ladenflächen im Südgebäude zu vermieten. „Mit einem Gastronomen sowie mit einer Versicherung“, sagte Klingelhöfer.

Auch mit dem aktuellen Vermietungsstand trage sich das Quartier am Leinebogen selbst. „Einem besonderen Vermietungsdruck sind wir daher nicht ausgesetzt“, sagte der Delta-Bau-Sprecher. Die Mietpreise begännen bei den Ladenflächen bei 30 Euro pro Quadratmeter, könnten aber auch deutlich höher liegen, da sie „individuell nach Festlegung des mieterseitig gewünschten Ausbaus verhandelt werden“. Mitte 2013 waren die beiden Gebäude fertiggestellt worden, nachdem das Stadtbadareal zuvor rund zwölf Jahre brach lag.

Während die Vermietung der Wohnungen im Südgebäude und der Büros in den oberen Stockwerken des Nordgebäudes wie geplant verlief, gestaltete sich die Mietersuche für die Ladenflächen im Erdgeschoss schwierig. Politiker im Bauausschuss sprachen schon Ende 2013 von einem desolaten Zustand und einer Schmuddelecke. „Bisher konnten wir unsere feste Überzeugung von den Qualitäten des Standortes und den dortigen Chancen für den Einzelhandel noch nicht ausreichend auf die Interessenten übertragen“, sagte Klingelhöfer damals.

Ob der desolate Zustand der benachbarten Stockleff-Mühle, die sich im Besitz der Stadt befindet, und die Schotterfläche davor die Vermietung gehemmt hat, ließ Klingelhöfer offen. Heute sagte er: „Sicherlich würden wir uns freuen, wenn die alte Mühle durch Gastronomie oder andere Nutzungen wiederbelebt würde. Forderungen an die Stadt stellen wir diesbezüglich aber nicht.“

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