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Neue Möbelhäuser: Gegengutachten

Handel Neue Möbelhäuser: Gegengutachten

Zwischen der Autobahn, der B3 und Groß Ellershausen sollen zwei neue Möbelmärkte gebaut werden. Die Ansiedlung eines 27000 Quadratmeter großen Möbel-XXL-Marktes und eines 6000 Quadratmeter großen Poco-Marktes ist Thema im Göttinger Bauausschuss am Donnerstag, 24. September.

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Die Fläche westlich des Kaufparks und der Autobahn 7 wird zur Zeit noch landwirtschaftlich genutzt. Dort sollen die Märkte entstehen.

Quelle: Meder

Göttingen / Grone. Für dieses Vorhaben hat die Göttinger Stadtverwaltung ein Gutachten, eine so genante Wirkunganalyse in Auftrag gegeben. Darin geht es um die Verträglichkeit des Großprojektes – beispielsweise um die Größe der Flüchen für innenstadtrelevante Verkaufssortimente. Untersucht wurde auch die Auswirkung auf die Umgebung. Diese Analyse wurde von der Firma GMA erstellt.

Nun haben Möbelhändler aus der Region wiederum eine gutachterliche Stellungnahme zu dem GMA-Papier von der Firma Bulwiengesa erstellen lassen. Auftraggeber sind Möbel-Jäger in Witzenhausen, Möbel-Bäucke in Northeim, das Eichsfelder Möbelcenter Gieboldehausen, Küchen-Total in Göttingen, das Wesa-Einrichtungshaus Bad Sachsa und das Bono-Möbelhaus Göttingen.

In dieser Stellungnahme werden unter anderem „Bewertungsfehler“ der GMA aufgeführt. So kritisieren die Gutachter die Differenz in der Erhebung der Verkaufsflächen für Haushaltswaren. Denn: Im Göttinger Einzelhandelsgutachten seinen deutlich weniger Quadratmeter als in der GMA-Studie dafür aufgeführt. Dadurch werde für die Innenstadt-relevante Schwelle von sieben Prozent möglicher Umsatzeinbußen nicht eingehalten, der Verlust steige auf fast zehn Prozent, also in den „unverträglichen Bereich“. Diese Bewertungsvarianz bleibe unerklärt.

Auf Kritik stoßen auch, dass die festgelegte 800-Quadratmeter-Grenze für Randsortimente durch einen „gutachterlichen Befund“ aufgeweicht werden soll und die mangelnde Berücksichtigung des Standortes Northeim.

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