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Neue Pläne für Göttinger Baptistenkirche

Verhandlungen laufen Neue Pläne für Göttinger Baptistenkirche

Für das Gebäude der ehemaligen Voigtschule ist mit dem Goethe-Institut ein Käufer in Sicht. Der Bauausschuss des Rates war dem Verwaltungsvorschlag gefolgt, das Gebäude Bürgerstraße 15 für 400 000 Euro an das Institut zu verkaufen. Abschließend entscheidet der Rat der Stadt am Freitag. Die Verkaufsverhandlungen für die benachbarte Baptistenkirche, Bürgerstraße 13, sind hingegen noch nicht abgeschlossen.

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Die Baptistenkirche an der Bürgerstraße 13 in Göttingen.

Quelle: Hinzmann/Archiv

Göttingen. Nach Auskunft von Verwaltungssprecher Detlef Johannson befinden sie sich aber in der „Schlusskurve“. Seit dem vergangenen Jahr verhandelt die Stadtverwaltung mit dem Verein Göttinger Filmkunstfreunde und einem möglichen Investor über den Verkauf der Kirche mit dem Ziel einer Kinonutzung. Matthias Sonnenburg vom Verein geht davon aus, dass ein Verkauf trotz maroder Bausubstanz zustande kommt. „Es gibt jedenfalls keine negativen Signale seitens der Stadt.“
Trotz der laufenden Verhandlungen will die CDU-Ratsfraktion am Freitag einen Antrag in den Rat einbringen. Die Verwaltung solle prüfen, ob es möglich ist, das Gebäude „durch Eigenleistung von Jugendlichen und mit Hilfe von Fachleuten“ zu sanieren und als ökumenische Jugendkirche zu nutzen.

Manfred Hösl, Pfarrer von St. Michael, hatte diese Idee in einem Brief erörtert. So würden sich seit einiger Zeit Jugendseelsorger und Jugendarbeiter evangelischer und katholischer Gemeinden überlegen, wie eine gemeinsame christliche Jugendarbeit in Göttingen aussehen könnte. Ein regelmäßiger Gottesdienst könnte dabei „als Keimzelle“ dienen. Die alte Baptistenkirche wäre „genau die richtige Mischung von Verheißung und Herausforderung“, um die Idee zu verwirklichen. Es sei „viel besser die Kids mauern und putzen an ihrer Kirche als dass man abstrakt über Jugendarbeit diskutiert“, schreibt Hösl weiter. „Ob die Kirche nun ungenutzt herumsteht oder von Jugendlichen bespielt wird, ist doch auch im Interesse der Stadt nicht gleichgültig.“

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