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Neue Plätze für Windenergie in Rosdorf

Suche nach Vorranggebiet beginnt von vorn Neue Plätze für Windenergie in Rosdorf

Die Gemeinde Rosdorf hat ein Windenergie-Problem. Nachdem die Bundeswehr darauf besteht, dass die für Windräder vorgesehene Fläche zwischen Sieboldshausen und Rosdorf windradfrei bleiben muss, dürfen Windräder rechtlich überall gebaut werden. Der Gemeinde ist zurzeit die Steuerungsmöglichkeit genommen.

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Die Gemeinde Rosdorf hat ein Windenergie-Problem.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Rosdorf. Die Bundeswehr hatte nach einer langen Hängepartie der Gemeinde Anfang Januar mitgeteilt, dass Windkraftanlagen in dem ausgewiesenen Bereich die Aus- und Weiterbildung von Hubschrauberbesatzungen „erheblich einschränken“ würden. Daher könne die Bundeswehr diesen Plänen nicht zustimmen.

Daher wird der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde in seiner Sitzung am Dienstag, 10. Februar, erneut mit der Frage befassen, wo Windenergieanlagen konzentriert werden könnten. Es ist mit längeren Beratungen zu rechnen, weil bereits die erste sogenannte Potentialstudie mit dem Ergebnis Sieboldshausen-Rosdorf nur unter großen Mühen zustande gekommen war. Die Alternative: auf eine neue Potenzialstudie verzichten und zulassen, dass jeder Windrad-Investor für jede gewünschte Stelle im Gemeindegebiet eine Baugenehmigung erwirken kann.

Wie die Politik einen solchen Wildwuchs abwehren will, wird Thema der Beratung sein. Die Verwaltung gibt jedoch den Hinweis, „dass möglicherweise eine Nachttiefflugstrecke für den Militärflugplatz Fritzlar nicht dauerhaft besteht und somit zu einem späteren Zeitpunkt auch in diesem Bereich Anlagen errichtet werden könnten“.

Die Sitzung des Bauausschusses am Dienstag im Saal des Rosdorfer Gemeindezentrums beginnt um 19 Uhr.
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Von Redakteur Matthias Heinzel

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