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Neue Rutsche und ein Heizwerk im Göttinger Badeparadies

700 000 Euro Investition Neue Rutsche und ein Heizwerk im Göttinger Badeparadies

Etwa 700 000 Euro will die Sport und Freizeit GmbH in diesem Sommer unter anderem für eine neue Turborutsche, neue Fliesen und ein zusätzliches Blockheizkraftwerk im Göttinger Badeparadies ausgeben. Während der Hauptarbeiten bleibt die Bade- und Saunalandschaft zwölf Tage geschlossen.

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Quelle: Pförtner

Göttingen. „Wir wollen das Bad wieder ein wenig herausputzen“, sagte GöSF-Prokurist Alexander Hirt, „17 Jahre nach der Eröffnung in diesem Jahr aber auch wieder ein paar größere Dinge anpacken.“ Dazu gehöre die ebenfalls 17 Jahre alte Turborutsche. Die geschwungene Röhre wird erneuert.

Dabei behalte sie zwar ihre bisherige Linienführung, „bekommt aber ganz neue Effekte“, so Hirt: unter anderem gläserne Abschnitte, Lichtringe in weiteren Tunnel-Teilen und eine Art Korkenziehermuster an der Innenwand des Auslaufs. Dadurch entstehe beim Rutschenden der Eindruck, er schraube sich um die eigene Achse. Etwa 100 000 Euro koste die neue Rutsche. Die große Reifenrutsche wurde bereits im vergangenen Jahr saniert.

200 000 Euro investiere die GöSF außerdem in ein drittes Blockheißkraftwerk. Damit können der Betrieb künftig zweidrittel der benötigten Wärme für das Badeparadies und für warmes Wasser im Freibad Brauweg selbst erzeugen.

Zum ersten Mal seit 1998 würden auch die Duschen im Badeparadies komplett saniert: mit neuen Fliesen und Wasserarmaturen, an denen Gäste künftig selbst die gewünschte Wassertemperatur einstellen können. Hierfür investiere die GöSF laut Hirt etwa 200 000 Euro.  Darüber hinaus gebe es noch etliche kleinere Reparaturen.

Das Thermalsolebecken bekomme im Außenbereich neue Unterwasserscheinwerfer und auch ein Whirlpool im Innenbereich werde ausgetauscht. Und schließlich werde das Mühlrad der Walkemühle im Bereich der Saunalandschaft nach einer Grundsanierung in einer Werkstatt wieder installiert.

Schon jetzt seien viele Handwerker bei der Arbeit und bereiteten größere Arbeitsschritte vor, sagt Hirt. Für die Hauptarbeiten werden das Badeparadies vom 13. bis zum 24. Juli für zwölf Tage geschlossen.

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