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Neue Satzung für Ortskern von Adelebsen

Fachbüro soll Vorgaben aktualisieren Neue Satzung für Ortskern von Adelebsen

Ein Fachbüro soll die veraltete Gestaltungssatzung für den Adelebser Ortskern, die noch aus dem Jahr 1983 stammt, überarbeiten. Dabei sind auch die aktuellen gesetzlichen Regelungen aufzunehmen. Das hat der Ortsrat einstimmig dem Gemeinderat empfohlen.

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Burg Adelebsen

Quelle: Heller/Archiv

Adelebsen. Die Verwaltung ist auf das Problem aufmerksam geworden, als ein Ladeninhaber das Anbringen von Werbung an seinem Geschäft beantragte. Die Politik will ihren Gestaltungsanspruch aufrechterhalten, darüber herrschte im Ortsrat Einigkeit. In der fingerdicken Satzung geht es neben der Werbung unter anderem auch um die Gestaltung von Dächern, Gauben und Fenstern.

Auf Antrag der Grünen empfehlen die Politiker dem Gemeinderat zudem, Bürger über den Einsatz von Pestiziden zu informieren. Der Partei ist aufgefallen, dass viele Bürger die Gehwege und Grundstücksgrenzen mit Unkrautvernichtungsmitteln von Wildkräutern freihalten, erklärte Hannelore Mielke (Grüne). Da ein Teil Adelebsens zum Wassereinzugsgebiet gehört, wollen die Politiker mit einer Postwurfsendung auf weniger gefährliche Alternativen, wie das Abflammen, aufmerksam machen. Dies soll in allen Ortsteilen der Gemeinde geschehen.

Der Ortsrat befasste sich schließlich mit den Verfügungsmitteln. 50 000 Euro stehen ihm 2015 zur Verfügung. Davon sind 11 000 Euro bereits ausgegeben. 23 000 Euro sind fest verplant. Davon werden unter anderem die Stromkosten für die Straßen- und die Weihnachtsbeleuchtung sowie Baumschnittarbeiten oder die Gestaltung des Volkstrauertags beglichen. Das verbleibende Geld ist insbesondere für Straßenreparaturen vorsehen.

Verwundert zeigten sich die Politiker, dass ihnen die Gemeinde das Geld für ein Spielgerät nicht gutgeschrieben habe. Adelebsen hatte es an Lödingsen abgetreten, nachdem der Ort bei einer Radio-Veranstaltung ein Spielgerät im Wert von 15 000 Euro gewonnen hatte.

Von Michael Caspar

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