Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Freibad Brauweg wird für 550 000 Euro saniert

Neue Schmutzwasserentsorgung, neue Sanitäranlagen Freibad Brauweg wird für 550 000 Euro saniert

Kaum ist die Freibadsaison zu Ende, investiert die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF) in ihre Einrichtungen. Derzeit wird das Freibad am Brauweg für 550 000 Euro saniert. Die Bauarbeiten werden sich bis zum Frühjahr 2017 hinziehen, sagt GöSF-Geschäftsführer Alexander Frey.

Voriger Artikel
„Herzaktionen“ - von Menschen für Menschen
Nächster Artikel
„Der Spaß der Kinder ist mir sehr wichtig“

Das Freibad am Brauweg ist das älteste unter den Göttinger Freibädern.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Größtes Projekt ist demnach die Schmutzwasserentsorgung. Diese muss nach Angaben von Frey nicht nur dringend erneuert werden. Sie war bislang auch an Leitungen im Sandweg angebunden. Künftig soll das Schmutzwasser aber über Leitungen im Brauweg abfließen, sagt Frey. Die dafür notwendigen Arbeiten seien sehr aufwendig, erklärt der GöSF-Geschäftsführer: „Wir müssen das ganze Gebäude aufreißen.“ Dieser Eingriff soll sich lohnen. Daher werden die sanitären Anlagen des 1927 erbauten und damit ältesten Göttinger Freibads ebenfalls saniert. Boden, Wandbeschläge, Waschbecken, Duschen, Toiletten: „Das soll auch alles erneuert werden, weil es in die Jahre gekommen ist“, sagt Frey - und zwar im Damen- und im Herren-Bereich. Außerdem sollen die Sanitäranlagen auch farblich neu gestaltet werden.

Einen genauen Plan für die Sanierung der ebenfalls in die Jahre gekommenen Umkleiden gebe es zwar noch nicht, erklärt der GöSF-Geschäftsführer. Aber auch diese müssten mittelfristig erneuert werden. Ohnehin sei klar, so Frey: „Wir müssen noch mehr investieren.“ Ein genaues Konzept dafür werde derzeit erstellt. Denn eines sei schließlich klar, so Frey: „Das Freibad am Brauweg ist uns lieb und teuer.“

Das Weender Freibad wird nicht nur saniert, sondern komplett umgebaut. Es soll zu einem Naturbad mit verkleinerter Wasserfläche umgestaltet werden. Um die Becken herum soll zudem ein ganzjährig begehbarer Park mit zusätzlichen Freizeitangeboten entstehen. Der Zehn-Meter-Sprungturm und die Rutsche bleiben erhalten, ein Sandstrand wird angelegt. Die Stadt will in den Umbau maximal zwei Millionen Euro stecken. Der Freibad-Förderverein soll jährlich durch Arbeiten und Spenden 30 000 Euro zum Freibad-Betrieb beitragen.

Derzeit stehe man kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit einem Generalunternehmer, der das Bad im Auftrag der GöSF umbaut, sagt GöSF-Prokurist Alexander Hirt. Sobald der Vertrag geschlossen ist, sollen die Bauarbeiten beginnen. Als erstes würden die Funktionsgebäude wie Umkleiden, Kiosk, Duschen und das Haus des Schwimmmeisters abgerissen, so Hirt. Im Jahr 2017 werde dann gebaut. Ende nächsten Jahres soll es bereits einen Probebetrieb geben. Das neue Bad soll 2018 wieder eröffnet werden.

Auch während der Umbauzeit will der Förderverein das Freibad mit Aktionen im Bewusstsein der Weender präsent halten. So soll ein Weihnachtsmarkt auf dem Thieplatz organisiert werden. Auch ein Freibad-Kalender ist wieder in Arbeit.

Freibad Brauweg

Das Freibad am Brauweg ist das älteste unter den Göttinger Freibädern. Im Jahr 2002 wurde das 75-jährige Bestehen des Bades in der Südstadt gefeiert. Das Freibad bietet auf einer Grundstücksfläche von 13.900 Quadratmetern:
❱ 1 Kombibecken für Springer/Schwimmer
❱ 10-Meter-Sprungturm
❱ 1 Schwimmerbecken 20 mal 50 Meter
❱ 2 Nichtschwimmerbecken 18,5 mal 25 Meter
❱ Wasser- und Spiellandschaft für Kleinkinder
❱ 80 Meter lange Großwasserrutsche
❱  Ballspielfläche, Trimmanlage, Kinderspielplatz, Wasserspielplatz, Snackverkauf.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016