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Neue Sichten auf Göttingen bei Kanu-Tour des Stadtsportbundes

Abenteuer auf der Leine Neue Sichten auf Göttingen bei Kanu-Tour des Stadtsportbundes

„Leinen los!“, hieß es am Sonntag bei der ersten Leinefahrt des Göttinger Stadtsportbundes. Weil die beliebten Kanu-Touren über den Leinekanal auf lange Zeit ausgebucht sind, bietet der Stadtsportbund neuerdings auch eine Fahrt mit Kanadier oder Kajak auf der Leine an, damit Göttinger Bürger „die Peripherie“ ihrer Stadt kennenlernen können.

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Vorbereitungen zur Übungseinheit auf dem Göttinger Kiessee.

Quelle: Heller

Göttingen. Zu Wasser gelassen wurden die Kanus am Sandweg, später führte die Tour dann durch die Leineauen, vorbei an Wohngebieten und der Sparkassen-Arena weiter in Richtung Norden.

Doch bevor die etwa 30 Neu-Paddler starten konnten, wurde erst mal auf dem Kiessee geübt, denn allein schon das richtige Einsteigen will geübt sein, wenn man nicht direkt baden gehen möchte, erklärte Hans-Jürgen Mack vom Stadtsportbund – er und eine Kollegin begleiten die Tour.

„Für viele ist das eine Mischung aus einem kleinen Abenteuer und der Möglichkeit Göttingen nochmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.“ Diese neue Perspektive wollten auch Julia Gutermann und Sohn Aaron einnehmen. „Wir sind zum ersten Mal dabei“, erzählte die Bovenderin.

„Leinen los!“, hieß es am Sonntag bei der ersten Leinefahrt des Göttinger Stadtsportbundes. © Heller

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„Wir stehen schon länger auf der Warteliste für die Tour auf dem Leinekanal, aber das dauert wohl noch etwas.“ Paddel-Erfahrung? Eher begrenzt. „Als Schülerin bin ich mal gerudert, ansonsten sind wir mal Tretboot gefahren“, sagte die 37-Jährige lachend.

Macht aber nichts, Angst hatte sie nicht, und der siebenjährige Aaron, der sofort ins Kajak sprang, ist offenbar auch einer von der mutigen Sorte – selbst dann, als das eigentlich für sie vorgesehene Boot sofort Leck schlug. Dann musste eben das Boot getauscht werden.

Nach einer kleinen Übungsrunde auf dem Kiessee hieß es dann nochmal anpacken, als die Kanus über den Sandweg zur Leine getragen werden mussten – kleiner Stau für die Autofahrer inklusive. Als die Leine erreicht war, konnte es dann auch endlich losgehen für die angehenden Kanuten. Knapp vier Stunden Tour und ein kleines Abenteuer in der Göttinger Peripherie lagen vor ihnen.

Von Benjamin Köster

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