Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Neue Tafeln für historische Häuser in Göttingen

Aktion von Geschichtsverein und Stadtarchiv Neue Tafeln für historische Häuser in Göttingen

Historisch bedeutsame Häuser in Göttingen haben in den vergangenen Jahren neue Erläuterungstafeln bekommen. Die Aktion sei nun nahezu abgeschlossen, heißt es in einer Mitteilung des Geschichtsvereins für Göttingen und Umgebung.

Voriger Artikel
40 Jahre Zentrum für ältere Menschen in Göttingen
Nächster Artikel
Strenge Auflagen für Paddler auf Göttinger Kiessee

Eines der Tafel-Häuser: Düstere Straße 20, ein Fachwerkbau der Renaissance.

Quelle: Heller

Göttingen. In enger Zusammenarbeit von Stadtarchiv und Geschichtsverein wurden in Göttingen seit 1990 an rund 100 Häusern Tafeln mit Informationen zur Geschichte der jeweiligen Baudenkmäler angebracht. Durch diese Tafeln werden Einwohner und Gäste der Stadt auf die jahrhundertealte Geschichte der Gebäude aufmerksam gemacht. In der Broschüre „Hundert Häuser Hundert Tafeln – ein Führer zu Göttinger Baudenkmälern“, erschienen im Buchverlag Göttinger Tageblatt, sind alle Standorte dieser Häusertafeln und eine Beschreibung der Gebäude und von deren Geschichte zu finden.

Viele dieser Tafeln waren allerdings laut Geschichtsverein mit der Zeit ausgeblichen und unleserlich geworden. Geschichtsverein und Stadtarchiv haben daher vor einigen Jahren begonnen, schrittweise die alten Tafeln durch neue aus Emaille zu ersetzen. Dank der Unterstützung durch den Rotary-Club Göttingen, den Universitätsbund Göttingen und den Lions-Club Göttingen hätten kürzlich weitere zwölf neue Tafeln angebracht werden. Damit sei die Erneuerungsaktion nahezu abgeschlossen.

Die Kosten für die Umrüstung auf die neuen Tafel beziffert der Vorsitzende des Geschichtsvereins, der Historiker Professor Peter Aufgebauer, auf knapp 18 000 Euro. Auch Hausbesitzer hätten sich an den Kosten beteiligt. Die neuen Tafeln hätten eine deutlich längere Lebensdauer. Eine der Tafeln, die zuletzt ausgetauscht wurden, befindet sich am Haus Düstere Straße 20.  Der Fachwerkbau der Renaissance wurde 1568 erbaut.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis