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Neue Vereine gegen Spielplatzschließung in Geismar?

Ortsrat diskutiert Rettungspläne Neue Vereine gegen Spielplatzschließung in Geismar?

Die von der Stadt Göttingen geplante Aufgabe eines Spielplatzes im Rahmen des Entschuldungshilfeprogramms war Thema in jüngsten Sitzung des Ortsrates Geismar. 

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Beispiel für eine gelungene Vereinsinitiative: der Spielplatz der Bürgerinitiative Naherholung Geismar (BING).

Quelle: Theodoro da Silva

Geismar. Fördervereine oder Bürgerinitiativen könnten die Schließung verhindern, lautete das Fazit der Ortsratsmitglieder. Die Verwaltung hatte unter anderem den Spielplatz an der Chemnitzer Straße auf einer Sparliste aufgeführt.

Gerda Fischer (CDU) hatte den Dezernenten für Schule, Jugend und Ordnung, Siegfried Lieske, nach der Möglichkeit gefragt, Spielplätze durch Vereine zu erhalten. Das sei durchaus denkbar, so Lieske, und ist laut Sachstandsbericht der Stadt zur Zeit in Prüfung. Als gutes Beispiel nennt die Stadt das Freizeitgelände zwischen der Bornbreite und der Charlottenburger Straße, das bereits von der Bürgerinitiative Naherholung Geismar (BING) betrieben wird. Das interessierte auch viele der anwesenden Bürger, die gerne mehr Klarheit hätten und  unter anderem fragen, ob man bereits mit der Vereinsgründung anfangen sollte oder ob die Schließung unumgänglich ist.

2300 Euro Unterhaltungskosten muss die Stadt laut Bericht in Geismar mit dem Spielplatz einsparen. Matthias Opitz von den Grünen regte an, eine Satzungsvorlage für solche Vereine zu erarbeiten, um die Gründung zu erleichtern und zu beschleunigen. Zudem riet Opitz den Bürgern, die sich zu Wort gemeldet hatten, alsbald mit der Gründung entsprechender Vereine zu beginnen.

Dieter Czech von der SPD übte deutliche Kritik an der Vorgehensweise der Stadt. Er will die Ortsräte nicht als Sündenbock für die Spielplatzschließungen sehen: „Wir gehen nicht auf die Suche nach Spielplätzen, die man schließen kann. Wenn die Stadt schon so weit geht, dann kann sie auch die Schließungen durchsetzen.“

Weitere Punkte auf der Tagesordnung waren unter anderem die Verabschiedung eines Ratsmitgliedes. Andreas Klatt (SPD) ersetzt den 58-jährigen Werner Seiler. Die Wahl einer zweiten Vertretung für den Ortsbürgermeister fiel auf Brigitta Wagener-Brandt (CDU). Die Zweigstelle der Stadtbibliothek erhält einen Zuschuss von 10 000 Euro.

pto

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Spielplätze in Nikolausberg

Mit einer Ortsbegehung hat in Nikolausberg die Diskussion um die Schließung oder Verkleinerung von Spielplätzen im Ortsteil begonnen. Mit Ortsbürgermeister Bernd-Michael Weide (Grüne), Vertretern des Ortsrates und Anliegerfamilien des Platzes in der Rußbreite haben sich Jugenddezernent Siegfried Lieske und Stadtjugendpfleger Herbert Berg am Donnerstag, 19. Juli, Spielplätze in Nikolausberg angeschaut.

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