Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Neuer Autobahnparkplatz bei Elkershausen

Bau einer neuen Rastanlage Neuer Autobahnparkplatz bei Elkershausen

Neue Rastanlage an der A 7 bei Mollenfelde, weil es zu wenige Lkw-Parkplätze gibt. Darüber berichtete das Tageblatt am Mittwoch. Eine zweite neue Rastanlage könnte bei Elkershausen an der A 38 entstehen.

Voriger Artikel
Fehlende Transparenz
Nächster Artikel
Fußweg würde 100 000 Euro kosten

Hier ist die Begründung allerdings eine ganz andere: Die Anlage mit Toilettenhäuschen soll die zahlreichen Notstopps vor dem Portal des Heidkopftunnels verhindern, wo sich immer wieder Autofahrer vor der Einfahrt in die Röhre an der Tunnelmauer erleichtern oder ein letztes Mal den technischen Zustand ihres Autos begutachten, ehe sie sich in den Tunnel trauen.

Das alles vor laufender Kamera. In der Überwachungszentrale der Straßenmeisterei in Göttingen und auch bei der Autobahnpolizei flimmert immer wieder live über die Bildschirme, wie Autofahrer den verbreiterten Randstreifen vor dem Tunnel zum Anhalten nutzen, dann um den Wagen gehen, Reifendruck testen, unter die Motorhaube schauen oder sich einfach nur zum Wasserlassen an die Mauer stellen.
Deshalb, so Heiko Lange vom Landesamt für Straßenbau, habe man einen Platz für eine Rastanlage an der Ost-Fahrbahn vor dem Tunnel gesucht. Die ins Auge gefasste Fläche am Pferdeberg zwischen Niedergandern und Tunnel fällt freilich aus. Hier sieht das regionale Raumordnungsprogramm eine eventuelle Fläche für Tonabbau vor. Der Landkreis habe Einwände erhoben.

Die einzige alternative Fläche, wo auch die Topografie für einen Rastplatzbau geeignet ist, liege bei Elkershausen. Die Fläche zwischen dem Regenrückhaltebecken und dem Kreisel bei Friedland an B 27 und Kreisstraße 25 erscheint am geeignetsten. Wie alle Rastplätze wäre er einzig von der Autobahn aus erreichbar und eingezäunt. Der Platz für 24 Last-, 30 Personenwagen und drei Busse sowie ein Toilettenhäuschen würde von den nächsten Häusern in Elkershausen 350 Meter entfernt sein. Ein schalltechnisches Gutachten soll Klarheit bringen, ob Lärmschutzmaßnahmen nötig sind.

Derzeit, so Lange, seien weder genaue Lage noch Zuschnitt der Rastanlage klar. Zunächst müsse großflächig das Gelände vermessen werden. Deshalb habe es eine öffentliche Bekanntmachung über Vermessungsarbeiten gegeben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kommentar

Dauerproblem in Deutschland: Es fehlt Fingerspitzengefühl für Transparenz bei öffentlichen Vorhaben.

  • Kommentare
mehr
Bilder der Woche vom 16. bis 22. September 2017