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Neuer Elternrat für Göttinger Kitas geplant

Gerechte Vergabe von Plätzen, angemessene Beiträge, gesundes Essen Neuer Elternrat für Göttinger Kitas geplant

Gerechte Vergabe von Plätzen, angemessene Beiträge, gesundes Essen: Dafür wollen sich engagierte Eltern in Göttingen einsetzen. Um ihren Forderungen mehr Gewicht zu verleihen, wollen sie einen Stadtelternrat für Kindertagesstätten gründen. Die Stadtverwaltung unterstützt die Pläne.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Etwa 25 Elternvertreter aus rund 18 Kitas trafen sich dazu kürzlich mit Jugenddezernent Siegfried Lieske (Grüne) und dem Leiter des Fachbereichs Jugend, Klaus-Dieter Schmidt. Dort trugen die Eltern um Stephanie Fiedel und Astrid Orth ihre Ideen vor. „Damit sind wir bei der Stadt auf offene Ohren gestoßen“, sagt Orth.

Schmidt bestätigt das. „Wir hoffen nun, dass wir genug Eltern zusammenbekommen und es wieder einen Kita-Stadtelternrat gibt“, sagt er. Das hoffen auch Fiedel, Orth und ihre Mitstreiter. Denn nur wenn mindestens 50 Prozent aller Kitas im Stadtgebiet (also mindestens 52) mit einem Elternbeiratsmitglied vertreten sind, kann ein Stadtelternrat gegründet und ein Vorstand gewählt werden.

Die Verwaltung hat bereits alle Kindertagesstätten über die Pläne unterrichtet. Auch der Termin für die Gründungsveranstaltung des Kita-Stadtelternrats steht fest: Donnerstag, 19. November, um 19 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses.
Der Stadtelternrat für Kitas will nach Angaben von Orth und Fiedel Eltern ermöglichen, besser mitreden zu können, wenn es um Entscheidungen, die die Einrichtungen betreffen, geht.

Das können flexiblere Öffnungszeiten, eine bessere Anerkennung und angemessene Bezahlung des Erzieher-Berufes oder Themen wie Inklusion und Integration sein. Damit könnten die Kitas, ihre Mitarbeiter und die Eltern und Kinder wieder eine bessere Lobby bekommen, sagt Orth. Und Träger und Verwaltung hätten wieder einen festen Ansprechpartner.

Bis zum Gründungstermin soll nun eine Arbeitsgruppe Satzungsentwürfe vorbereiten. Und Orth, Fiedler und andere Eltern wollen weiter dafür werben, dass sich noch mehr Menschen aus Göttingen engagieren.

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