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Feuerwehrhaus für Weende ausgeschrieben

Neubau Feuerwehrhaus für Weende ausgeschrieben

Die Freiwillige Feuerwehr Weende bekommt ein neues Feuerwehrhaus. Eine externe Firma soll das Gebäude mit drei Fahrzeughallen planen und schlüsselfertig bauen. Die Stadt Göttingen hat die Leistung jetzt öffentlich ausgeschrieben. 1,85 Millionen Euro sind dafür im Etatplan vorgesehen.

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Zu alt und zu klein: Das alte Weender Feuerwehrhaus bekommt einen neuen Nachfolger.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. 42GoldfischESchon lange warten die gut 40 aktiven Mitglieder und vielen Unterstützer der Feuerwehr im großen Göttinger Stadtteil Weende auf ein neues Fahrzeug- und Geräte Haus. 83 Jahre alt ist ihr bisher genutztes Gebäude am Weendespring - einst gebaut aus Abbruchhölzern. Die Wärmedämmung ist mangelhaft und es fehlen technische Anlagen, die heute in so einem Objekt vorgeschrieben sind. Vor allem aber ist das alte Feuerwehrhaus zu klein und eng: Die großen Feuerwehrautos passen nur mit eingeklappten Spiegeln durch die Tore. Werden sie im Halleninneren gestartet, stehen die Feuerwehrmitglieder in Abgaswolken.

Lange hat die Feuerwehr um einen Neubau gerungen, lange haben Ortsfeuerwehr, Stadtfeuerwehr und die Stadt Göttingen als ihr Träger vor allem nach einem geeigneten Grundstück gesucht. Jetzt sind alle Hürden genommen: Der Rat hat in seinem Haushaltsplan für die Jahre 2016 und 2017 summiert 1,85 Millionen Euro für den Neubau bereitgestellt und die Verwaltung jetzt alle Leistungen ausgeschrieben.

Gebaut werden soll ein Feuerwehrhaus mit drei Einstellplätzen, Schulungs- und Jugendraum, Dusch- und Toilettenräumen, Werkstatt, Lagerraum sowie aller dazugehörigen Nebenräume mit einer Nutzfläche von insgesamt etwa 580 Quadratmeter. Stehen soll das neue Feuerwehrhaus unweit des alten Gebäudes auf einem freien Eckgrundstück von James-Franck-Ring und Ernst-Fahlbusch-Straße an den Tennishallen und -plätzen, bestätigte Stadtbrandmeister Holger Lehrum. Der dort zurzeit vorhandene Parkplatz werde auf den unterhalb liegenden Hartplatz verlegt, ergänzte für die Stadtverwaltung ihr Sprecher Detlef Johannson. Für ein neues Objekt nach heutigen Anforderungen sei das alte Feuerwehrgrundstück nicht geeignet.

Von Ulrich Schubert

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