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Neuer Göttinger AStA gewählt

Pichl setzt sich durch Neuer Göttinger AStA gewählt

Am Ende brauchte es zwei Marathonsitzungen, bis es nach einer durchdebattierten Nacht am Freitagmorgen vollbracht war: Das Studierendenparlament hat einen neuen AStA. Neuer Vorsitzender ist Daniel Pichl von der ADF (Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder).

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Unterstützt wird Pichl von den Referenten für Finanzen (Simon Schoon), Außen (Lukas Voss), Soziales (Enrico Zierke) und Hochschule (Matthias Hennecke). Damit hat das Studierendenparlament lediglich die fünf Referate, die die Satzung vorschreibt, besetzt. Auf die Einrichtung weiterer Referate, zum Beispiel für Kultur oder politische Bildung, wie sie die Opposition beantragt hatte, wurde verzichtet. Dass sich unter den Referenten keine Frau befindet, sorgt bei der linken Opposition für massive Kritik.

„ADF und RCDS stellen damit einmal mehr unter Beweis, dass sie überhaupt kein Verständnis für die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen Frauen immer noch strukturell benachteiligt werden, haben“, so Silke Hansmann von den Jusos. Dies sei vor dem Hintergrund der Gleichstellung der Geschlechter, die im Leitbild der Uni verankert ist, ein fatales und reaktionäres Zeichen. Auch Isabell Stein von der Grünen Hochschulgruppe kritisiert die Besetzung der Referate. „Lediglich fünf Referate einzurichten und dann nur männliche Personen zu wählen, ist nicht repräsentativ für die Studierendenschaft.“

Die Kandidaten der Koalition mussten sich mehreren Gegenkandidaten stellen, die die Bühne nutzten, um die Wahlen zu verzögern, und versuchten, die Koalition zu zermürben. Besonderes Durchhaltevermögen zeigte dabei Amina Yousaf, die eine zweistündige Vorstellungsrede für das Amt der AStA-Vorsitzenden hielt. bk

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