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Spezielle Schmerztherapie

Neues Angebot im Weender Krankenhaus Spezielle Schmerztherapie

Das Evangelische Krankenhaus-Weende hat die Bettenzahl im Bereich Spezielle Schmerztherapie bereits von acht auf 16 verdoppelt. Dabei ist der Bereich erst im März eröffnet worden. In der neuen Abteilung werden alle chronischen Schmerzsyndrome und damit verbundene Erkrankungen behandelt, erklärte das Krankenhaus.

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Quelle: r

Göttingen. Dazu zählen unter anderem chronische Wirbelsäulenerkrankungen, chronische Kopf- und Gesichtsschmerzen und Migräne. Auch die schmerztherapeutische Begleitung von Tumorerkrankungen, chronische neuropathische Schmerzen sowie Phantomschmerzen und Opioid-Entzüge zählen zum Spektrum.

Das Team besteht aus Ärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und Pflegekräften, die ein ganzheitliches Therapiekonzept zur Schmerzbehandlung und Schmerzbewältigung einsetzen. Dabei liegt der Fokus auf den spezifischen Problemen, die im Umgang mit Schmerzen und Schmerzmedikationen auftreten können. Chefärztin ist Dr. Kristin Kotzerke, die zuvor 18 Jahre in der Abteilung für Spezielle Schmerztherapie eines Krankenhauses der Region Hannover tätig war.

Ziele der Behandlung sind die Schmerzlinderung, die positive Beeinflussung von Begleiterkrankungen, das Erlernen von Entspannungs- und Stressbewältigungsstrategien sowie die Stärkung von eigenen Ressourcen im Umgang mit dem Schmerz, heißt es in der Mitteilung. Außerdem sollen die Patienten angeleitet werden, die Schmerzen auf körperlicher und seelischer Ebene eigenständig zu bewältigen. In Deutschland würden nach Auskunft der Klinik rund 3,25 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen leiden.

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