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Neues Außengelände selbst gestaltet

Heinrich-Grupe-Schule in Rosdorf Neues Außengelände selbst gestaltet

Lehrer, Eltern und Schüler haben gemeinsam angepackt, um das Schulgelände der Heinrich-Grupe-Schule in Rosdorf neu zu gestalten. In Eigenarbeit entstanden zahlreiche Angebote zum Spielen, Klettern und Toben. Das Außengelände wurde am Mittwoch offiziell in Betrieb genommen.

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Das Außengelände wurde am Mittwoch offiziell in Betrieb genommen.

Quelle: HW

Göttingen. Rund 50 000 Euro investierte der Förderverein, der dafür eine große Spende vom Amtsgericht Göttingen erhalten hatte. Bei den Planungen wurden vor allem die Grundschüler nach ihren Wünschen gefragt. „Man muss mit den Kindern reden, sonst kommt man nicht auf die wichtigen Sachen“, erklärt Ruth Finckh vom Förderverein der Schule.

„Die Kinder hatten nicht ein großes Klettergerüst auf der Liste, sondern einen Weg“, erzählt Schulleiterin Elke Bornemann-Polzer. Dadurch wollten sie das Schulgelände auch bei Regen oder Schnee nutzbar machen, das bei schlechter Witterung bislang gesperrt wurde. Rosdorfer Firmen spendeten Steine, und an zwei Wochenenden pflasterten Eltern und Lehrer durch. Bagger und Co. samt Personal wurden für die Schulhofaktion von der Firma Diehl bereitgestellt.

 Die neuen Wege wurden mit Rosetten und Steinen verziert, die von den Schülern individuell gestaltet wurden. „Auf den Wegen spiel‘ ich gern Fangen“, erzählt Robert Kluth aus der 3a. Der Neunjährige hat vor allem beim Schaufeln für den großen Sandkasten mitgeholfen. Bunte Pflastersteine hat Jette Jacobsen verziert. Der Zweitklässlerin gefallen vor allem die überdimensionierten Buntstifte, an denen Hängebrücken befestigt sind,  die das Zentrum des neuen Schulgeländes bilden.

Zur Unterstützung wurde die Holunderschule beauftragt, die sich auf Schulhofplanung spezialisiert hat. Laut Finckh gingen die Experten vor allem auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Sie hätten unter anderem beobachtet, dass die Schüler während der Pausen vor allem auf der Umrandung des Komposthaufens säßen. Weil der Platz so sonnig sei, hätten  die Schüler erklärt. Deswegen soll dort demnächst ein Chill-Podest errichtet werden.
Doch erst einmal können sich die Kinder auf den neuen Gerätschaften richtig austoben und die vielen Helfer verschnaufen. „Wir waren vor allem nach der Pflasterei kaputt, aber es hat einen Mordsspaß gemacht“, sagt Bornemann-Polzer. „Letztendlich tun wir auch etwas für unseren Ort“, findet sie, denn ab 16.30 Uhr wird aus dem Schulhof ein öffentlicher Spielplatz. wes

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