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Neues Basketball-Zentrum in Göttingen: Blindgänger-Suche ruht

Überprüfung des Baugrunds Neues Basketball-Zentrum in Göttingen: Blindgänger-Suche ruht

Die Überprüfung des Baugrunds für das neue Basketball-Zentrum auf etwaige Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ruht derzeit. Grund: Zunächst muss die solide Betondecke der früheren Godehardhalle abgetragen werden.

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Suche nach Bomben.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Zurzeit würden für diese Arbeiten Angebote von Firmen eingeholt, teilte der Bauherr, die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF), mit. „Sobald die Platte abgetragen wurde, gehen auch die Tiefensondierungen weiter, die bereits vor den Sommerferien begonnen haben. Dies wird dann nach den Sommerferien der Fall sein.“ Der Kampfmittelräumdienst hatte sich das Gelände vor einiger Zeit bereits angesehen und festgestellt, dass vor einer Untersuchung des Baugeländes auf etwaige Blindgänger die Betondecke der ehemaligen Halle abgetragen werden muss.

Voraussichtlich 3,5 Millionen Euro soll das neue Basketball-Zentrum neben der Sparkassen-Arena kosten. Betreiber der Halle, die über zwei Wettkampffelder verfügen soll, wird die Pro Basketball GmbH sein. Sie ist die Erstliga-Lizenzinhaberin der BG Göttingen und soll die Anlage im Herbst 2016 von der GöSF komplett anmieten und betreiben. In der Halle sollen auch die BG-Geschäftsstelle und eine physiotherapeutische Praxis Platz finden.

Die Prüfung des Untergrundes von Bauvorhaben auf Blindgänger in diesem Teil des Stadtgebiets ist vorgeschrieben, weil in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs dieser Bereich der Stadt immer wieder bombardiert wurde. Im Juni 2010 explodierte bei einer Entschärfung an der Stelle der heutigen Sparkassen-Arena eine US-amerikanische 500-Kilo-Fliegerbombe. Dabei kamen drei Menschen ums Leben.

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