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Neues Baugebiet in Groß Schneen?

„Nachverdichtung funktioniert nicht“ Neues Baugebiet in Groß Schneen?

Trotz der wiederholten Kritik von Mitbürgern, darunter der frühere Ortsbürgermeister Hartwig Giebel (SPD), hat der Ortsrat Groß Schneen einstimmig die Planung eines neuen Baugebietes begrüßt. Es solle aber immerhin geprüft werden, ob das vier Hektar (38 Bauplätze) große Gebiet auch in Etappen erschlossen werden kann.

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Trotz der wiederholten Kritik von Mitbürgern, darunter der frühere Ortsbürgermeister Hartwig Giebel (SPD), hat der Ortsrat Groß Schneen einstimmig die Planung eines neuen Baugebietes begrüßt.

Quelle: Heller

Groß Schneen. Von Seiten der Ratsfrau Ute Haferburg (Grüne) war zunächst noch Kritik gekommen.

Nicht alle Ratsfraktionen wollten das Baugebiet, der Rat fühle sich „überrumpelt“, weil es schon „theoretische Angebote auf der Immobilienmesse“ für Grundstücke gegeben habe. Bürgermeister Andreas Friedrichs jedoch erinnerte daran, dass der Rat schon in früherer Besetzung 2006 die Fläche in den Flächennutzungsplan aufgenommen habe.

Jetzt gehe es um die Bauleitplanung dafür. Nach einem Tageblatt-Bericht, dass es Gegenstimmen gebe, habe es „fünf besorgte Anrufe von Bauwilligen“ in der Verwaltung gegeben, die nachgefragt hätten, ob die Planung in Gefahr sei.
Ortsbürgermeister Lothar Zewuner konterte die Anregung seines Vorgängers Giebel: „Nachverdichtung funktioniert nicht, wenn die Grünen sie auf Jahre verhindern“.

Auch Karl Emde (SPD) und Olaf Waase (Unabhängige Bürger) begrüßten, dass die Entwicklung der Gemeinde im Grundzentrum stattfinden solle. Emde: „Wir wollen Wünsche hören, nicht Verhinderungskritik.“ Waase reget darauf altersgerechte Wohnanlagen für das Neubaugebiet an. Alle waren sich einig: Wenn nur die Abwasserprobleme gelöst werden könnten, wäre dem Baugebiet leichter zuzustimmen.

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