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Neues Bildungszentrum für Flüchtlinge in Göttingen

Perspektiven statt Wartestellung Neues Bildungszentrum für Flüchtlinge in Göttingen

Perspektiven statt Wartestellung: Flüchtlinge auf eigene Füße stellen und in den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren. Das ist die Aufgabe des neuen Bildungszentrums für Flüchtlinge (BiF) der Stadt Göttingen. Am Donnerstag, 26. November, um 13 Uhr wird es eröffnet.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Dann werden Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und die Beschäftigungsförderung Göttingen das BIF in den neu geschaffenen Räumen an der Alten Phywe, Levinstraße 1, vorstellen. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Die Herausforderungen, vor denen Göttingen im Zusammenhang mit den ankommenden Flüchtlingen stehe, seien vielfältig. Viele der Schutzsuchenden wollten schnell auf eigenen Füßen stehen. Projekte zur erfolgreichen Integration seien daher gefragt.

Die Beschäftigungsförderung Göttingen (BfGoe) hat mit dem BiF nun ein neues Angebot geschaffen.  In diesem werden erstmals alle sprach- und berufsbezogenen Qualifizierungsangebote der BfGoe und  des Beratungsnetzwerkes „FairBleib“ zentral unter einem Dach zusammengefasst, so die Verwaltung. Flüchtlinge und Asylbewerber würden dann an weitere örtliche Bildungsträger vermittelt.

Ziel ist es, Flüchtlinge und Asylbewerber zügig Ausbildung, Studium oder Arbeit zu ermöglichen. Dazu werden die Teilnehmer in berufsbezogenen Kursen nach ihren individuellen Voraussetzungen beraten, gefördert und in Praktika vermittelt. Mehr als 100 Unternehmen der Region stellen dafür inzwischen Praktikumsplätze zur Verfügung. Aktuell sind 80 Flüchtlinge in den Kursen angemeldet. Nach Fertigstellung der letzten Räume können dann auf einer Fläche von 800 Quadratmetern bis zu 150 Menschen gleichzeitig gefördert werden.

„Mit dem BiF stellen wir den Zugriff auf alle örtlichen Projekte sicher und tragen so zur rascheren Integration in den Arbeitsmarkt bei. Davon haben alle etwas“, sagt Dietmar Linne, Vorstand der BfGoe.

eb/afu

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