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Neues Buch untersucht die Geschichte Friedlands

Anlässlich der Eröffnung des Museums Friedland Neues Buch untersucht die Geschichte Friedlands

Passend zur Eröffnung des MuseumsFriedland am 18. März beleuchtet ein neues Buch die wechselvolle Geschichte des Lagers bei Göttingen. Der Historiker Sascha Schießl untersucht in dem fast 500 Seiten umfassenden Band "Das Tor zur Freiheit" die unterschiedlichen Funktionen des Grenzdurchgangslagers in der westdeutschen Nachkriegsgeschichte, wie der Göttinger Wallstein Verlag am Dienstag mitteilte.

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Das Lager in Friedland

Quelle: Archiv

Göttingen/Friedland. . Zugleich werde verdeutlicht, "in welchem Beziehungsgeflecht Flüchtlinge, Vertriebene, Kriegsheimkehrer und Aussiedler in Friedland aufgenommen wurden". Das Grenzdurchgangslager war nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Anlaufstelle für Heimatvertriebene und Kriegsheimkehrer.

Später kamen Aussiedler, Spätaussiedler und Flüchtlinge aus aller Welt hinzu. Friedland ist auch eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber des Landes Niedersachsen. Außerdem kommen Flüchtlinge in humanitären Aufnahmeprogrammen, Spätaussiedler und jüdische Kontingentflüchtlinge aus Nachfolgestaaten der Sowjetunion über Friedland nach Deutschland. Bislang haben rund 4,5 Millionen Menschen zeitweise in dem Lager gelebt. epd

Das Buch:

Sascha Schießl: Das Tor zur Freiheit. Kriegsfolgen, Erinnerungspolitik und humanitärer Anspruch im Lager Friedland (1945-1970). Göttingen 2016. 480 Seiten, 39,90 Euro. ISBN: 978-3-8353-1845-8 (2016). Internet www.wallstein-verlag.de. Das Buch wird am 20. Mai um 19 Uhr im Museum Friedland öffentlich vorgestellt.

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