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Neues Grimaldi-Projekt am Güterbahnhof Göttingen

Restaurant und Club-Lounge geplant Neues Grimaldi-Projekt am Güterbahnhof Göttingen

Das lange gehütete Geheimnis ist gelüftet: Mit einer Kombination aus Restaurant und Lounge wollen die Brüder Marco und Nico Grimaldi den künftigen Gastronomiebereich im ehemaligen Göttinger Güterbahnhof beleben: mit italienischer Küche, 180 Sitzplätzen auf 450 Quadratmeter Innenfläche und ebenso vielen Plätzen auf einer vorgelagerten Terrasse.

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Göttingen. Zum Konzept gehört zudem eine 450 Quadratmeter große Club-Lounge im Gewölbe unter der künftigen Probenbühne des Deutschen Theaters (DT). Einen „sechsstelligen Betrag“ wollen die Grimaldis für die Ausstattung inklusive Küchen-, Licht- und Soundtechnik investieren. Ihre Familie betreibt auch das Restaurant Fellini in der City.

Lange standen die Lagerhalle und das Bürogebäude leer. Inzwischen hat die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung (GWG) den Komplex gekauft. Seit vergangenem Herbst wird das Objekt für etwa vier Millionen Euro grundsaniert und umgebaut. Die alte Lagerhalle wird Requisitenlager und Probenbühne für das DT.

Im Bürogebäude werden nach der Modernisierung 1100 Quadratmeter Fläche für Büros, Praxen und Ateliers zur Verfügung stehen. Der Großteil davon sei bereits vermietet, sagte am Donnerstag Klaus Rüffel, Projektleiter bei der GWG. Neu gestaltet werde bis zur Fertigstellung inklusive Restauranteröffnung im Spätherbst auch der kahle Platz zur Güterbahnhofstraße: mit einem Hochbeet-Garten. Hinzu kämen an der Nordseite des Bürohauses 140 Parkplätze.

Das Konzept der Familie Grimaldi passe ideal zum Gesamtkonzept für den ehemaligen Güterbahnhof, ergänzte GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe. „Wir wollen etwas besonderes und in Göttingen einmaliges schaffen und dabei den industriellen Charme dieser Location unterstreichen“, erklärte Marco Grimaldi.

Die alten weißen Backsteinmauern und klassischen Industrie-Decken im künftigen Restaurant im Erdgeschoss des Bürohauses würden ebenso sichtbar bleiben wie die mächtigen roten Backsteinsäulen in der künftigen Club-Lounge im Keller. Auch die Inneneinrichtung werde den urbanen wie industriellen Retro-Charme betonen, ergänzte der Architekt Stefan Meyfarth vom Büro Archconcept, zugleich aber ein typisches Loungegefühl vermitteln.

Vorgesehen seien in beiden Bereichen große Bars, im Restaurant außerdem eine offene Küche und große Fensterfronten zur Terrasse und zu den rückwärtigen Bahngleisen. „Da sieht man dann die ICE-Züge vorbei rauschen“, schwärmte Alexander Schneehain. Der Rechtsanwalt hatte den Kontakt zwischen GWG und Familie Grimaldi gefördert und „den äußerst komplexen Mietvertrag“ ausgearbeitet.

Grimaldis haben nach eigenen Angaben lange nach einem Ort für ihr Konzept gesucht hatte. Mit der Kombination aus Restaurant und Club-Lounge an den Wochenenden „wollen wir ein Gesamtpaket für einen guten Abend anbieten“, sagt Marco Grimaldi“.

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