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Neues Projekt im Evangelischen Krankenhaus Weende

Schüler leiten Krankenhausstation Neues Projekt im Evangelischen Krankenhaus Weende

Bei der Krankenpfleger-Ausbildung setzt das Evangelische Krankenhaus Weende (EKW) auf realistische Lernbedingungen: Zwei Wochen lang haben angehende Pflegekräfte eine EKW alleine geführt – zumindest fast alleine.

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Im Krankenhaus Weende leiten angehende Pflegekräfte fast allein eine Station.

Quelle: EF

Göttingen. Dem Kurs 2013 der Krankenpflegeschule des Krankenhauses wurde die Leitung der geriatrischen Rehabilitationsstation mit 25 Betten übertragen – einschließlich aller damit einhergehender Tätigkeiten und Pflichten.

Ziel: die Herausforderungen des Pflegealltags erfahrbar zu machen, um für das nahende Examen und das eigenständige Arbeiten als examinierte Pflegekraft bestmöglich vorbereitet zu sein. „Schülerstation“, sagt EKW-Sprecher Stefan Rampfel, „das bedeutet Verantwortung, Selbstständigkeit und Organisationstalent.“

Das Projektmusste gut vorbereitet sein: Den Rahmen hierfür schafften die Krankenpflegeschule zusammen mit Stationsleiter Wolfgang Schubert in einem einwöchigen Schulblock und Hospitationstagen auf der Station. Unter anderem wurden drei Stationsleitungen gewählt, die nicht nur den Tagesablauf organisierten, sondern Dienstpläne schrieben, den Pflegenden ihre Patienten zuteilten und regelmäßig die Betäubungsmittelbestände überprüften.

Um jeden Patienten ausführlich über das Projekt zu informieren, besuchten die Schüler die Station wenige Tage vor Beginn des Projekts. Am Ende, sagt Schulleiterin Ursula Roth, hätten sich die 18 Teilnehmer „über das durchweg positive Feedback der Patienten“ gefreut.

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