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Neues Wohngebiet auf Huhtamaki-Areal in Göttingen

Weende Neues Wohngebiet auf Huhtamaki-Areal in Göttingen

250 Wohneinheiten sollen auf dem früheren Huhtamaki-Areal in Weende entstehen. Das neue Wohngebiet liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu bestehendem Gewerbe. Kein Problem, sagen die Planer, die den Weendern am Mittwoch die geplante Entwicklung vorgestellt haben.

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Abrenzung des Plangebietes des ehemaligen Huhtamaki-Geländes (oben) und Entwurf für dessen Entwicklung.

Quelle: Stadt Göttingen/BPW

Weende. Die neuen Wohnhäuser, größtenteils Einfamilienhäuser, werden auf altem Werksgelände stehen. Mit Altlasten sei aber nach Darstellung der Hoko-Verwaltungsgesellschaft, die das Projekt entwickelt, nach derzeitigen Erkenntnissen nicht zu rechnen. Das Gelände sei „intensiv untersucht worden“, wurde auf Nachfrage versichert. Unter der großen Huhtamaki-Halle an der Karl-Grüneklee-Straße, befindet sich ein großes Untergeschoss. Als Tiefgarage, wie einer der Weender vorschlug, lasse sich dieses jedoch nicht umbauen. Das sei nicht wirtschaftlich. Noch dazu würde eine solche unter vielen Einzelgrundstücken liegen, was nicht praktikabel sei.

 
Angesprochen wurde von den Zuhörern in der Weender Festhalle das Thema Lärm. Die direkt an das Plangebiet angrenzende Bahnlinie und die bestehenden Betriebe brächten erhebliche Belastungen für das neue Wohngebiet mit sich. Die Planung sehe deshalb als westliche Abgrenzung zum Gewerbe eine Lärmschutzwand vor, erläuterte Nicole Braun vom Planungsbüro, das die Rahmenplanung erarbeitet hat.

 
Die Weender erfuhren bei der Präsentation, dass sich das neue Wohngebiet in zwei Bereiche aufteile. Der nördliche Bereich soll von der Friedrich-Ebert-Straße aus erschlossen werden, der kleinere im Süden soll eine Stichstraße mit Wendehammer von der Reinhard-Rube-Straße aus erhalten. Die Verlängerung der Stichstraße zur Karl-Grüneklee-Straße soll nur für Stadtbusse befahrbar sein. Der bestehende Feuerlöschteich soll in eine Grünanlage eingebunden werden und mit einem Mauerdurchgang für Fußgänger an den Klosterpark angeschlossen werden. Darüber hinaus soll die Weende renaturiert werden.

 
Der Zeitplan, der am Mittwochabend genannt wurde, sieht vor, dass mit einem ersten Bauabschnitt im Herbst 2016 begonnen wird. Das wünscht sich die Hoko GmbH. Zuvor muss aber noch das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen werden.

 

Von Rube & Co zu Huhtamaki
1873 wurde die Verpackungsfirma Rube & Co. gegründet. Der Unilever-Konzern kaufte sie 1936. Das Unternehmen expandierte, nannte sich ab 1973 „4P Rube“. 1999 wurde der Betrieb vom finnischen Konzern Huhtamaki übernommen. 2006 schloss der das Weender Werk. 500 Menschen verloren ihren Job. be
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