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Neujahrsempfang Bovenden

Gemeindebürgermeister fordert Oberstufe für IGS Neujahrsempfang Bovenden

Vor etwa 450 Gästen hat Gemeindebürgermeister Thomas Brandes am Sonnabend eine gymnasiale Oberstufe für die IGS in Bovenden gefordert. Politische Themen und sein Rückblick auf des vergangene Jahr prägten den Neujahrsempfang des Fleckens - und die Ehrung engagierter Bürger.

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In der Bütt Fleckenbürgermeister Thomas Brandes.

Quelle: Hartwig

Bovenden. Ehrenamtlich tätige Bürger in vielen Bereichen, engagierte Lehrer und Erzieher in Schulen und Kindergärten, gedeihende Baugebiete, neue Spielplätze, Krippengruppen und Brücken, die Altdorfsanierung im Kernort - dass sind nur einige Themen, die Brandes (SPD) in seinem Rückblick auf das Jahr 2015 auflistet. „Der Flecken entwickelt sich prächtig und ist als Wohn- und Lebensort beliebt“, fasste er zusammen. Das liege auch an einer guten Infrastruktur und einem „qualitativ hochwertigem Angebot im Bildungs- und Betreuungsbereich. Besonders lobte Brandes das Engagement der Schule Lenglern, die in ihrer Außenstelle in Harste eine landesweit einmalige Projektschule für ihre Kinder eingerichtet habe. Damit bleibe der Standort, der mangels Kindern zurzeit geschlossen ist, belebt. Dank zollte Brandes auch dem Landkreis Göttingen, der die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Bovenden immer weiter ausbaue und stärke. Und er fügte gleich eine schulpolitische Forderung an: „Ich erwarte jetzt, dass der Kreis ernsthaft die Einrichtung einer Oberstufe an der IGS angeht“ - im Idealfall gemeinsam mit der neuen Göttinger IGS in Weende.

Vor etwa 450 Gästen hat Gemeindebürgermeister Thomas Brandes am Sonnabend eine gymnasiale Oberstufe für die IGS in Bovenden gefordert. Politische Themen und sein Rückblick auf des vergangene Jahr prägten den Neujahrsempfang des Fleckens - und die Ehrung engagierter Bürger. © Hartwig

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Sehr stolz sei er auch auf die Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität mit den Flüchtlingen im Flecken, so Brandes. 40 Flüchtlinge würden zurzeit in der Gemeinde leben, 27 davon seien unbegleitete Minderjährige. In der Flüchtlingshilfe gehe es nicht ohne ehrenamtliche Hilfe, ebenso wenig in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Beispielhaft für das Engagement vieler ehrte der Bürgermeister den Verein „Gemeinsam für Spanbeck“ und Thomas Minzloff. In Spanbeck werde der Kerngedanken des Bovender Leitbildes 2030, dass sich Menschen für eine gute Entwicklung der Gemeinde einbringen, durch den Verein besonders gelebt. Und ohne das ehrenamtliche Engagement Minzloffs für Konzerte, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen wäre das kulturelle Leben in Bovenden um einiges ärmer. Gestiftet wird der Preis von den Bovender Gemeindewerken.

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Von Redakteur Ulrich Schubert

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