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Neujahrsempfang der Sparkasse Göttingen

Hald beschwört das Wir-Gefühl Neujahrsempfang der Sparkasse Göttingen

Das Thema Flüchtlinge macht auch vor den Banken nicht halt: Beim Neujahrsempfang der Sparkasse am Dienstagabend hat der Vorstandsvorsitzende Rainer Hald gefordert, „die Flüchtlingskrise nicht als Risiko, sondern als Chance“ zu begreifen – und auf das Motto der Sparkasse „Wir sind eins“ verwiesen.

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Sparkassen-Chef fordert, „Flüchtlingskrise“ als Chance zu begreifen

Quelle: Wenzel

Göttingen. Denn die Sparkasse Göttingen, sagte Hald, sei eins „mit Ihnen in Göttingen, eins mit den Menschen, der Gesellschaft, der Wissenschaft, der Wirtschaft, eins mit Sport und Kultur“. Der Sparkassen-Chef warb darum, angesichts einer Vielzahl von Flüchtlingen nach dem Credo zu verfahren: „miteinander eins werden zum Wohle der Gesamtheit“. Denn „von einer gelungenen Einwanderung hat ein Land bisher immer profitiert“.

Hald richtete den Blick in seiner Rede anschließend auf die Weltwirtschaft. Die Weltkonjunktur werde deutlich anfälliger, das weltweite Wachstum schwächer. Wer 2016 also Geld an den Finanzmärkten verdienen wolle, „braucht starke Nerven und die Kraft, auch mal ein Zwischentief durchzustehen“. Der Vorstandsvorsitzende geht von einem weiterhin niedrigen Ölpreis, einem starken Dollar bei sich abschwächendem Euro und niedrigen Zinsen aus.

Für Deutschland sehe die Zukunft besser aus: Die Abwertung des Euros fördere den deutschen Export, die geringe Inflation erhöhe die Realeinkommen und die vielen Zuwanderer förderten den Konsum. Wenn keine unvorhersehbaren Ereignisse einträfen, „könnten wir 2016 ein Wirtschaftswachstum von mindestens 1,7 Prozent erreichen“, sagte Hald.

Das Thema Flüchtlinge macht auch vor den Banken nicht halt: Beim Neujahrsempfang der Sparkasse am Dienstagabend hat der Vorstandsvorsitzende Rainer Hald gefordert, „die Flüchtlingskrise nicht als Risiko, sondern als Chance“ zu begreifen – und auf das Motto der Sparkasse „Wir sind eins“ verwiesen. © Wenzel

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Die andauernde Niedrigzinsphase und „die massenhaften Regulierungen“ hätten natürlich auch Auswirkungen auf die Sparkasse. Aber, so Hald: „Im Gegensatz zu vielen Kreditinstituten – auch lokalen – schließen wir nicht im großen Stil Filialen und setzen die Menschen auf die Straße, sondern investieren gezielt in Mensch und Technik.“ Beispiele dafür seien die neue Sparkassenfiliale in Grone und der geplante Neubau der Sparkassenzentrale am Groner Tor.

Außerdem engagiere sich die Sparkasse stark in Stadt und Region. Sie unterstütze zusammen mit dem Sparkassen- und Giroverband als größter Sponsor die Vorbereitung des Erlebnis-Turnfestes Ende Juni in Göttingen. Und sie spende wie immer die Eintrittsgelder des Neujahrsempfangs für einen guten Zweck:

in diesem Jahr an den ASC Göttingen zu seinem 170-jährigen Bestehen und an den Landkreis für ein Projekt mit Flüchtlingskindern, das von Friedlands Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) an die Sparkasse herangetragen worden sei.

An diesem Projekt hätten sich auch alle 57 Auszubildenden der Sparkasse Göttingen freiwillig beteiligt, sagte Hald. Darauf sei er „persönlich sehr stolz“. „Wir sind eins“: Auch zum Göttinger Symphonie-Orchester (GSO), das während des Empfangs spielte, passe das diesjährige Motto der Sparkasse, erklärte Hald: Das GSO vereine „66 individuelle Talente aus 23 Nationen auf Top-Niveau in einem Klangkörper, der den Namen Göttingens in die Welt trägt“.

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