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Neujahrsempfang in Barterode

„Ihr braucht gar nicht zu schießen“ Neujahrsempfang in Barterode

Empfänge können langweilig und eine wahre Qual sein. Nicht so die erste Auflage des Neujahrsempfangs in Barterode. Die rund 80 Bürger im vollbesetzten Gemeindesaal der Pancratius-Kirche hatten viel Spaß und wurden zu keinem Zeitpunkt ungeduldig, weil alle Vortragenden ihre Reden zügig hielten und viele den Humor nicht zu kurz kommen ließen.

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Gelöste Stimmung beim Neujahrempfang in Barterode.

Quelle: Heller

Barterode. So Bürgermeisterin Brigitte Bindseil, die beim Rückblick aufs vergangene und dem Ausblick aufs neue Jahr ihren Ortsratsmitgliedern bescheinigte, „super“ zu sein: „zumindest bis jetzt.“

Die Vertreter eines Großteils der Barteröder Vereine lieferten einen Lagebericht und stellten die Clubaktivitäten vor. Karl-Heinrich Martin ließ wissen, dass der älteste und traditionsreichste Verein des Ortes, der Gesangsverein Concordia, einen Altersdurchschnitt von 76 sein Eigen nennt und dringend neue Mitglieder benötigt.

Singen solle ja gut fürs Gemüt sein, so der Concordia-Vorsitzende, und forderte alle Anwesenden, die „glücklich und ausgeglichen“ sein wollen, „bei uns einzutreten“.

Auch Bernd Schierenberg versuchte, neue Mitglieder zu werben, und zwar für den Schützenverein. „Ihr braucht bei uns auch gar nicht zu schießen“, versprach er, „wenn ihr nur morgens euer Bierchen trinken wollt, reicht das völlig aus“. Alfred Bianco hatte es derweil nicht so mit den Daten – „ach, egal“, meinte der Grün-Weiß-Vorsitzende und sprang in seiner Rede weiter unverdrossen zwischen 2014 und 2015 hin und her.

Norbert Hilke forderte die Zuhörer gar auf, ihn zu unterbrechen, „wenn ich zu viel erzähle“ – doch das geschah nicht, das Publikum hörte den Ausführungen des Heimatvereins-Vorsitzenden aufmerksam zu.

Von Hauke Rudolph

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