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Neujahrsempfang in Hann. Münden

Wegener gegen weitere Windräder Neujahrsempfang in Hann. Münden

Für eine „Willkommenskultur“ gegenüber Menschen, die vor Krieg, Hunger und Naturkatastorphen fliehen, hat Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener (BFMü) bei seinem ersten Neujahrsempfang in der Unteren Rathaushalle der Drei-Flüsse-Stadt geworben. 600 Flüchtlinge werde der Landkreis 2015 aufnehmen. Viele davon kämen nach Hann. Münden.

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Mit Bezirksschornsteinfeger Henning Meyer: Harald Wegener (r.).

Quelle: MIC

Hann. Münden.. Wegener kündigte an, die Bürgerbeteiligung zu verbessern Er versprach, die Mündener künftig „lange vor einer Beschlussfassung“ über alle Planungen zu informieren. Vorschläge, Einwände und Empfehlen Betroffener seien „sachgerecht und zielführend“. Um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, bietet Wegener eine barrierefreie Sprechstunde im Haus der sozialen Dienste an.

Als einen Schwerpunkt seiner Arbeit nannte Wegener die Erhaltung des touristischen Werts der Region und kündigte Widerstand gegen eine „Verspargelung“ der Landschaft durch Windräder an. Das sei Hann. Münden seinen 800 000 Tagestouristen schuldig.

Er will im Verbund mit Duderstadt, Einbeck, Osterode und Northeim die Fachwerkstadt zum Flächendenkmals entwickeln. 2015 werde die Stadt einer der Standorte der Fachwerktrienale. Er sprach sich für ein Werra-Schwergutterminal und die Zusammenarbeit mit Dransfeld und Staufenbert aus.

Während des Abends wurden Spenden für ein Ganztagesangebot an den Grundschulen Hermannshagen und Hedemünden gesammelt. Um 22 Uhr beendete Wegener den Empfang. Mit Blick auf dem demografischen Wandel scherzte er, so bleibe Zeit für Nachwuchsplanung.

Von Michael Caspar

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