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Neujahrsfest der Deutsch-Russischen-Gesellschaft Göttingen

Russischer Jahreswechsel 13 Tage später Neujahrsfest der Deutsch-Russischen-Gesellschaft Göttingen

Neujahrsempfänge seit Wochen. Anders bei der Deutsch-Russischen-Gesellschaft. Die feierte am Wochenende überhaupt erst das Neujahrsfest – mit russischen Speisen und Getränken, Volksliedern und Tanz zu „Kalinka“ und Wolga-Melodie.

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Russisch fidel: Lidia und Sofia tanzen ins neue Jahr.

Quelle: Heller

Göttingen. Genau genommen ist Neujahr bei russisch-orthodoxen Christen stets am 13. Januar. Denn die russische Kirche lebt noch nach dem Julianischen Kalender, in dem Weihnachten am 7. Januar ist.

Während Westeuropa im Jahr 1582 den genaueren Gregorianischen Kalender übernahm, blieb Russland bis 1918 bei der alten Zeitrechnung. Seither gilt zwar auch dort die weltweite Datumsangabe, nicht aber bei den kirchlichen Festen, erklärt Irina Schar von der Deutsch-russischen Gesellschaft (DRG).

Im Stadtteilbüro Leineberg, erzählt dessen Leiterin Hanna Köhn, kamen folglich einige Anrufe, ob man nicht das russische Neujahrsfest gemeinsam feiern wolle. Schließlich leben viele in früheren Sowjetrepubliken aufgewachsene Deutsche am Leineberg. Die hatten bisher meist privat gefeiert. So geschah es: Am Sonnabend wurde „Stari Nowi God“ gefeiert, das Neujahrsfest.

Denn die Deutsch-Russische Gesellschaft nahm sich der Sache an. Die feiert auch im März im Nachbarschaftszentrum Grone Süd das russiche Masleniza, das traditionelle Winteraustreiben. Warum also nicht auch das Neujahrsfest, sagt Lydia Wochnik, Vorsitzende der DRG.

Weil man so zahlreich beisammen war, wurde gleich jemand aus der Mitte geehrt: Lidia Pinikinstein. Seit es Bürgerarbeit in Göttingen gibt (2011), kümmert sich Pinikinstein um das Jugendprojekt Integration durch Bildung. In diesen Jahren hat sie mehr als 160 Kinder und Jugendliche betreut. Dafür gab es eine Dankeschönurkunde.

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