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Niedringhaus-Preis für US-Fotografin

Auszeichnung Niedringhaus-Preis für US-Fotografin

Die freie Fotoreporterin Heidi Levine wird mit dem Anja-Niedringhaus-Preis für mutigen Fotojournalismus ausgezeichnet. Der erstmals verliehene Preis ist nach der 2014 in Afghanistan getöteten deutschen AP-Fotografin benannt, die auch mehrere Jahre für das Göttinger Tageblatt arbeitete.

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Washington/Göttingen. Der Preis wird der in Jerusalem lebenden US-Amerikanerin Levine für ihre Bilder aus Konfliktgebieten wie Ägypten, Syrien und Libyen verliehen, wie die International Women's Media Foundation am Dienstag mitteilte.

Levines Fotos seien in internationalen Medien abgedruckt worden, oft als Titelgeschichten. Der mit 20 000 US-Dollar (18 000 Euro) dotierte Preis wird Levine am 25. Juni in Berlin überreicht. In Zukunft soll damit jedes Jahr eine Fotojournalistin geehrt werden, deren Arbeit den Mut und die Hingabe von Anja Niedringhaus widerspiegelt. 

Niedringhaus (1965-2014) hatte ihre Karriere beim Tageblatt begonnen, bevor sie 1990 zur European Pressphoto Agency (EPA) ging. Zu den ersten Einsätzen gehörte der Balkankrieg. Als AP-Fotografin berichtete sie aus dem Nahen Osten, Afghanistan und Pakistan. 2005 erhielt sie den Pulitzer-Preis. Sie wurde am 4. April 2014 in Afghanistan von einem islamischen Fanatiker erschossen.

dpa/hein

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