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Nikolausberg stimmt Konzept für Wohnbauland zu

Bürgervertreter zeigen sich zufrieden Nikolausberg stimmt Konzept für Wohnbauland zu

Der Ortsrat Nikolausberg hat dem „Wohnbaulandkonzept Göttingen 2030“ und dem „Gewerbeflächenkonzept Göttingen 2030“ – beides Grundlagen für die Neuaufstellung des städtischen Flächennutzungsplans – zugestimmt. Zustimmend zur Kenntnis genommen hat er den Entwurf des Landschaftsplans.

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Betroffen vom Flächennutzungsplan sind die Gebiete Nördliche Eschenbreite West, Ampferweg und „Auf der Lieth“.

Quelle: Meder

Göttingen. Beide Abstimmungen erfolgten fast einstimmig, lediglich Bernd-Michael Weide (Grüne) enthielt sich. Der Zustimmung zu den Grundlagen des Flächennutzungsplans erfolgte mit dem Zusatz, dass der Ortsrat Nikolausberg weiterhin zu seiner einstimmigen Entscheidung vom Januar 2015 stehe, die Änderung des Flächennutzungsplans für das Gebiet „MPI Fassberg“ abzulehnen.

Platz für 170 Wohnungen      

Betroffen vom Flächennutzungsplan sind die Gebiete Nördliche Eschenbreite West, Ampferweg und „Auf der Lieth“. Sie bieten auf circa sieben Hektar Platz für rund 170 Wohneinheiten, und zwar vornehmlich Einfamilien- und Reihenhäuser. Lediglich im Bereich „Auf der Lieth“ können auch Wohnungen in Mehrfamilienhäuser errichtet werden.

Vorgestellt hat der Ortsrat Nikolausberg auch die Ergebnisse seiner Fragebogenaktion „Altern in Nikolausberg“, die er im November 2015 auf Antrag der CDU vorgestellt und beschlossen hatte und im März 2016 durchführte. Von 1250 Fragebögen kamen 269 (21,5 Prozent) zurück, eine Quote, mit der sich die Bürgervertreter sehr zufrieden zeigten.

Mehr Sportangebote , mehr Bänke, mehr Briefkästen

Eine Auswahl der Ergebnisse: Rund 80 Prozent der Befragten möchten ihren Lebensabend in Nikolausberg verbringen, und zwar am liebsten in der eigenen Wohnung. Genauso viele Befragte wünschen sich die Einrichtung einer Tagespflege, beim betreuten Wohnen sind es 73 Prozent. Gewünscht werden darüber hinaus ein Café, mehr Sportangebote für Senioren, mehr Bänke und mehr Briefkästen sowie diverse Freizeitangebote wie eine Klön- und eine Singgruppe, ein Spiele-Abend und Vorträge. Was den Bus angeht: 85 Prozent der Befragten nutzen ihn, die Mehrheit ist mit dem Liniennetz zufrieden. Nur 31 Prozent wünschen sich weitere Haltestellen, und zwar vor allem in der Senderstraße.

Wibke Güntzler (CDU) sprach von einer erfreulich hohen Rücklaufquote und nannte das durch die Umfrage gewonnen Wissen eine „Bereicherung“. Der Ortsrat Nikolausberg sei jetzt, so Ortsbürgermeisterin Karola Margraf (SPD), in der „Findungsphase“ und werde nun überlegen, wie er die Ergebnisse verwenden könne. 

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