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Nikolausberger ärgern sich über Falschparker

Kritik im Ortsrat Nikolausberger ärgern sich über Falschparker

Die Parksituation im Bereich des Zebrastreifens vor der Janusz-Korczak-Grundschule sorgt im Ortsrat weiter für Unmut. Die Bürgervertreter sind verärgert über Falschparker und die Stadtverwaltung, die ihrer Meinung nach zu wenig dagegen unternimmt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Nikolausberg. Er sei „erschüttert“, empörte sich Burghard Wegener (CDU). Gerade diejenigen, die selbst Kinder hätten, parkten „bräsig“ im Halteverbot und gefährdeten damit andere und ihre eigenen Kinder. Oft ließen die Eltern ihre Kinder auch noch an der Seite aussteigen, wo der Bus entlangfahre, fügte Thomas Markschies (SPD) hinzu. Auch an den Wochenenden sei die Situation gefährlich, so Wibke Güntzler (CDU): „Da parken dort nämlich die Anwohner.“ 

 
„Es passiert einfach nichts“: So lautete die Reaktion von Jörg Rudolph (CDU/FDP), nachdem er die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis genommen hatte. Darin steht, dass die Stadt das Problem kenne, ihre Möglichkeiten aber begrenzt seien. Das Ordnungsamt kontrolliere regelmäßig, habe innerhalb von neun Monaten 14 Tickets geschrieben und sei regelmäßig dabei, Falschparker zu belehren. Baulich an der Situation etwas zu ändern, sei nicht möglich.

 

Halteverbots-Schild aufzustellen, erlaube die Straßenverkehrsordnung nicht. Und neue Pfosten würden zum einen den Verkehr behindern, zum anderen eine Unfallgefahr darstellen. Um die Situation dennoch zu verbessern, werde die Verwaltung mit der Schulleitung und dem Schulelternbeirat Kontakt aufnehmen und die Gefährdungssituation thematisieren. Der Ortsrat fordert, dass das Ordnungsamt härter durchgreift und mehr Knöllchen verteilt. Wegener brachte zwei weitere Ideen vor. Zum einen das Abschleppen von Falschparkern: „Das spricht sich rum, das wirkt abschreckend.“ Zum anderen, dass sich die Lehrerinnen mit ihren Klassen an den Übergang stellen und die Autofahrer fragen, warum sie sich nicht an die Verkehrsregeln hielten und Kinder mit ihrem Fehlverhalten gefährdeten.

 

Von Hauke Rudolph

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