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#NoICE: Hashtags gesucht

Wochenendkolumne #NoICE: Hashtags gesucht

Halbzeit bei der ICE-Streckensperrung Hannover - Kassel. Da wird die DB-App mit dem aktuellen Fahrplan zu besten Freund, selbst wenn ich fürchten muss, mir nach zwei Wochen einen Tennisarm geklickt zu haben.

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GT-Chefredakteur Christoph Oppermann.

Quelle: CH

Göttingen. Und auch wenn ich mich sorge, irgendwann einmal bei der DB Zweitwohnungssteuer zahlen zu müssen, bleiben Bahnhöfe für mich immer mit

der Postanschrift

"Platz der skurrilen Züge" verbunden? Warum? Darum:

Die Bahn versucht, witzig zu sein, wo es auch mal nach hinten losgehen kann. Windfänge an Bahnsteigen ziert der Aufkleber "Damit Sie keinen Zug kriegen, während Sie auf Ihre Bahn warten." Lustig. Wie wäre es mit dem Versuch, den eigenen Plan nicht nur als unverbindliche Diskussionsgrundlage zu begreifen? Man wird ja noch träumen dürfen.

Warum? Darum: Das Klassensystem hält die Bahn auch bei den Goodies konsequent durch. In der zweiten Klasse gibt's kostenlos Zeitungen, in der ersten Klasse Reclam-Lektüre. Warum? Weil's Zeitungen in der ersten Klasse ohnehin täglich für lau gibt, antike Autoren jetzt on top. Offenbar herrscht Angst, die höheren Stände in der ersten Klasse könnten während der Schleichfahrt durch Calenberg geistig unterfordert bleiben. Nach "Welt kompakt" eben Seneca. Ich werde das nächste Woche mal genauer beobachten.

Damit die zweite Woche der ICE-Streckensperrung nicht zu langweilig wird, bitte ich an dieser Stelle zum Zuschriften: Hashtags gesucht zum Thema ICE-Streckensperrung. Unsere Berichterstattung läuft unter #NoICE und #PendlerBlog. Als alter Dylan-Jünger schlage ich zusätzlich einen LP-Titel des Meisters vor: #slowtraincoming.

Vorschläge schicken Sie bitte einfach an c.oppermann@goettinger-tageblatt.de oder per Twitter an @toopermann.

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