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Norovirus: Kette offenbar durchbrochen

Fast alle Kinder sind wieder gesund Norovirus: Kette offenbar durchbrochen

Nach der Ansteckungswelle mit dem Norovirus bei Kindern aus dem Raum Bovenden-Göttingen gibt es keine neuen Erkrankungsfälle. Das bestätigten gestern der Leiter der Schule „Am Osterberg“ in Bovenden, Eckhard Gaspar, und der Leiter der Uelzener Gesundheitsbehörde, Dr. Gerhard Wermes.

Von elf in einem Krankenhaus behandelten Kindern seien sieben am Donnerstag nach Hause entlassen worden. Vier würden weiter behandelt, ihr Zustand sei aber nicht kritisch.

Von Montag bis Mittwoch hatten sich etwa 40 von 135 Sechstklässlern der IGS Bovenden auf einer Jahrgangsfahrt in der Uelzener Jugendherberge mit dem Norovirus infiziert. Auch einige ihrer Lehrer erkrankten (Tageblatt berichtete). Sie mussten ihre Reise am Mittwoch vorzeitig abbrechen. Bis auf elf schwerer erkrankte Kinder wurden sie von den Eltern abgeholt.

An der IGS und an der Haupt- und Realschule Bovenden fällt der Unterricht auch heute aus. Die Schule ist vorsorglich geschlossen, um die Infektionskette zu unterbrechen. Offenbar habe das Virus aber keine Schüler aus anderen Jahrgängen erreicht, so Gaspar: „Bisher ist niemand erkrankt und wir gehen davon aus, dass am Montag wieder unterrichtet wird.“

Wo sich das erste Kind infiziert hat, werde wohl ein Geheimnis bleiben, so Wermes. Das Norovirus sei höchst infektiös. Der Junge könnte sich am Wochenende zuhause oder bei der Reise nach Uelzen am Göttinger Bahnhof, im Zug oder beim Umsteigen in Hannover angesteckt haben.

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Schule geschlossen

Etwa 40 Schüler der IGS Bovenden haben sich während einer Jahrgangsfahrt nach Uelzen mit dem Norovirus angesteckt. Acht besonders schwer erkrankte Kinder mussten gestern im Uelzener Krankenhaus im Isolationsbereich behandelt werden.

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