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Nüchtern Fahrrad fahren?

Marktumfrage Nüchtern Fahrrad fahren?

SPD und Grüne wollen die Promillegrenze für Fahrradfahrer bundesweit senken – war Radfahren vorher bis 1,6 Promille erlaubt, soll es nun ab 1,1 Promille verboten werden. Das Tageblatt hat Göttinger gefragt, was sie von der Gesetzesinitiative halten.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Finde ich gut“, meint Christoph Köhler. „Ich sehe das Problem allerdings darin, dass sich viele Radfahrer der Regelung gar nicht richtig bewusst sind und trotzdem aufs Fahrrad steigen.“

Christoph Köhler

Quelle: Ottinger

Eine ähnliche Meinung vertritt Katja Schymitzek aus Göttingen: „Die Promillegrenze zu senken, ist richtig.“ Allerdings glaubt Schymitzek nicht, dass die Regelung dazu führt, dass weniger Menschen alkoholisiert Fahrrad fahren. „Aber das Gesetz ist gut, um diejenigen zu bestrafen, die es tun. Vielleicht merken sie an den Konsequenzen, dass sie sich falsch verhalten.“

Katja Schymitzek

Quelle: Ottinger

Stanislaus Stadlmann ist der Ansicht, dass es gut ist, die Promillegrenze zu senken. „Denn als Fahrradfahrer ist man Teil des Straßenverkehrs, und man kann viel Schaden anrichten, wenn man betrunken fährt.“   

Kerstin Olfermann

Quelle: Ottinger

Auch Kerstin Olfermann findet, dass die Promillegrenze für Radfahrer gesenkt werden sollte: „Viele Radfahrer können die Verkehrsregeln ja nicht mal nüchtern richtig beachten, und auch die Autofahrer verhalten sich teils unmöglich – es herrscht viel Unachtsamkeit und Respektlosigkeit auf den Straßen.“

Lea Hilt

Quelle: Ottinger

Lea Hilt aus Göttingen ist skeptisch gegenüber dem Gesetzesvorschlag. „Es ist schwierig einzuschätzen, wann man die Promillegrenze fürs Fahrrad überschritten hat. Und außerdem ist jeder Mensch anders, so dass manche schon nach wenig Alkohol nicht mehr fahren können und es bei anderen große Mengen braucht. Ich finde, da könnte man bei Radfahreren ruhig etwas toleranter sein.“ pmo

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