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Gebühren für Müll und Abwasser bleiben unverändert

Nur für Dämmwolle und Regenwasser müssen Göttinger 2017 mehr zahlen Gebühren für Müll und Abwasser bleiben unverändert

Nur für die Regenwasserkanäle und für ausgediente Dämmwolle sollen die Göttinger im nächsten Jahr höhere Gebühren zahlen. Alle anderen Sätze im Bereich Abfall und Abwasser bleiben nach Angaben der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) unverändert.

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Quelle: Archiv (Symbolbild)

Göttingen. Ohne Diskussionen haben die Ratspolitiker im Fachgremium für städtische Umweltdienste den neuen Gebührensatzungen zugestimmt. Abschließend muss der Rat entscheiden, hat dabei aber wenig Spielraum: Abwasser und Müllabfuhr gehören zu den Bereichen, bei denen alle Kosten komplett durch Gebühren gedeckt werden müssen – zu Lasten der Hausbesitzer oder ihrer Mieter.

Sie können sich aber weitgehend freuen: Für die schwarze Restabfalltonne, die grüne Komposttonne und alle anderen Behälter werden ab Januar 2017 die gleichen Gebühren erhoben wie bisher. Ein Drei-Personen-Haushalt zahlt danach 71,16 Euro jährlich für eine 60 Liter fassende graue Tonne und 42,69 Euro für eine ebenso große Komposttonne. Die Gebühr beinhaltet auch die Sperrmüllabfuhr auf Abruf. 114,40 statt bisher 60 Euro müssen Firmen und Hausbesitzer allerdings künftig für jede Tonne Glasfaser und ähnliches Dämmmaterial zahlen, das sie zur Entsorgung bringen. Alle anderen Sonderpositionen bleiben unverändert.

Das gilt mit 2,34 Euro je Kubikmeter auch für Schmutzwasser, das aus Dusche, Waschmaschine und WC durch die Kanalisation in die Kläranlage fließt. Berechnungsbasis ist dabei das im Haushalt gezapfte Frischwasser. Mehr zahlen müssen Grund- und Hausbesitzer allerdings für Regenwasser, das von ihren Dächern und befestigten Flächen durch die separate Kanalisation in Bäche und die Leine gelangt: Hier steigt die Gebühr von 55 auf 57 Cent je Quadratmeter.

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