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Offenporiger Asphalt wird erneuert

Neue Baustellen auf A7 Offenporiger Asphalt wird erneuert

Zu der Vollsperrung an der Autobahnzufahrt Nord, der Bundesstraße 27 und Arbeiten an diversen anderen Straßen der Region gesellen sich seit dieser Woche noch zwei weitere Baustellen auf der Autobahn 7. Zwischen Göttingen und dem Dreieck Drammetal sowie an der Werratalbrücke wird die Fahrbahn saniert.

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Eine Fahrspur der A 7 ist seit Montag gesperrt.

Quelle: Heller

Göttingen. Rot und Weiß sind aktuell nicht die Lieblingsfarben der Verkehrsteilnehmer in Südniedersachsen. Eine Reihe so gestalteter Warnbarken markieren seit Montag die bevorstehende Großbaustelle auf der A 7 auf Höhe Göttingen. Hier wird in der Zeit bis Mitte Oktober auf einer Länge von etwa neun Kilometern die Fahrbahn saniert.

Der in diesem Bereich verwendete offenporige Asphalt (OPA) muss erneuert werden. Im ersten Schritt richteten die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Göttingen am Montagnachmittag die Baustelle ein. Dabei werde zunächst jeweils die linke Spur gesperrt, erläuterte Martin Rohloff, Leiter der Autobahnmeisterei Göttingen. Im nächsten Schritt entstehen sechs Mittelstreifenüberfahrten, um den gesamten Verkehr auf die Fahrbahnen Richtung Hannover umlenken zu können. Die Vorbereitungen sollen am 28. August abgeschlossen sein.

Nachts fließt der Verkehr nur einspurig

In den kommenden Tagen müsse in der Zeit zwischen 20 und 6 Uhr der Verkehr für Markierungsarbeiten vorübergehend sogar auf eine Spur verengt werden, so Rohloff. „Nachts machen sich die Behinderungen nicht so bemerkbar.“ Bis zum 11. September folgt dann die eigentliche Erneuerung der Fahrbahndecke auf den dann freien Spuren Richtung Süden. Nach Fertigstellung folgt der erneute Umbau, um die Gegenfahrbahn bearbeiten zu können. Während der gesamten Zeit soll laut Aussage der Landesbehörde für Straßenbau der Anschluss zur Autobahn 38 und zur Rastanlage erhalten bleiben – mit einzelnen Ausnahmen.

Ebenfalls am Montag begonnen hat die Deckenerneuerung auf der A7 südlich der Werratalbrücke. Auch hier wird abschnittsweise die Fahrbahn neu asphaltiert und der Verkehrsfluss in Fahrtrichtung Hannover von drei auf zwei Spuren verringert. Die erste sechs Kilometer lange Strecke bis zur Brücke soll bereits Ende der Woche fertiggestellt sein. Der zweite ebenso lange Abschnitt folgt nach aktueller Planung am 20. August. In dieser Zeit ist die Auf- und Abfahrt an der Anschlussstelle Hann. Münden/Hedemünden in Richtung Nord nicht möglich, so die Landesbehörde. Als Ausweichstrecken sind die Abfahrten Staufenberg auf der A7 und Friedland auf der A38 empfohlen.

Nach Auskunft der Autobahnpolizei hat sich die Einrichtung der Baustelle am Montag noch nicht negativ auf den Verkehrsfluss ausgewirkt. Ob das auch während der Stoßzeiten, im Berufsverkehr oder am Wochenende so bleibt, darf bezweifelt werden. Allerdings ist es momentan in der Region nur schwer auszumachen, welche Baustelle zu welcher Behinderung auf den Straßen führt.

Der offenporige Asphalt wurde 2005 auf der A 7 im Bereich Göttingen aufgebracht. Der Rat der Stadt hatte sich aus Lärmschutzgründen für das empfindlichere Material stark gemacht.

Von Markus Scharf

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