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„Modelle so gut in Schuss“

Oldtimer-Rallye „Modelle so gut in Schuss“

In einem Oldtimer durch Göttingen sind einige Teilnehmer der Oldtimer-Rallye des Einbecker Motorrad- und Automobilmuseums PS-Speicher am Sonnabendnachmittag gefahren. Das Museum organisierte die Tour, um sein zweijähriges Bestehen zu feiern.

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Glanzstück: Auch dieser Oldtimer fuhr bei der Rallye durch Göttingen mit.

Quelle: Schneemann

Göttingen. Ab ungefähr 14 Uhr fuhren rund 60 Oldtimer durch die Stadt. Die Ortsdurchfahrt war aufgeteilt in zwei Strecken. Eine führte an der Godehardstraße entlang, wo einige Menschen standen, um die vorbeifahrenden Fahrzeuge aus der Nähe zu betrachten. „Oldtimer sind schön. Das schaut man sich schon gerne an.“,sagt Christian Guder. „Ich habe heute schon zehn Oldtimer hier gesehen. Am besten gefallen mir die Cabrios, besonders das Triumph-Cabrio“, berichtet der Göttinger.
Auch Jan Rzepka war einer der Zuschauer an der Godehardstraße. „Das Faszinierende ist für mich, dass die Modelle so gut in Schuss sind“, erklärt er. „Es hat mir gut gefallen, was ich heute gesehen habe und ich interessiere mich immer mehr dafür.“

Rally-Teilnehmer Wolfgang Kießling zufolge waren mehr als 40 unterschiedliche Automobil-und Motorradmarken bei der Tour dabei. „Es sind auch Lkw und Busse gefahren. Unser ältestes Auto wurde 1914 gebaut. Es handelt sich um einen Rover.“

Die Oldtimer-Rallye des Einbecker PS.Speichers führt am Sonnabend, 30. Juli, auch durch Göttingen. Die etwa 60 Fahrzeuge werden demnach, aus Rosdorf kommend, nach dem Ortseingang die Wiesenstraße, Bürgerstraße (B27) und die Berliner Straße passieren.

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Auch in Duderstadt haben Liebhaber historischer Automobile am Sonnabend die Gelegenheit genutzt, sich an der Zwischenstation am Duderstädter Rathaus die Fahrzeuge der Teilnehmer an der Oldtimer-Rallye anzuschauen - vom Amischlitten bis zu Kult aus den 70ern, 60ern, 50ern und noch älter.

„Wir sind bislang auf guten Straßen durch eine schöne Gegend gefahren“, zeigte sich Stephan Gais aus Göttingen begeistert von der Tour, die ihn mit seinem Mercedes 220 S Ponto Cabrio aus dem Jahr 1956 vom Start in Einbeck durch Northeim und an der Rhumequelle vorbei nach Duderstadt geführt hatte. „Das ist ein Scheunenfund, den man vergessen hatte“, erzählt er über seinen Oldtimer. Drei Jahre lang hat er ihn aufgebaut. Das Wetter während der Fahrt beschreibt er als ideal. „Für die alten Autos ist es besser, es ist nicht zu warm“, erklärt Gais. Bei permanent 30 Grad würde der Motor schnell zu heiß werden. „In Northeim kam ich in einen leichten Stau. Da ging die Temperatur schon Richtung 90 Grad. Normal hat er 80 Grad.“

Ein Neuling bei Oldtimer-Rallyes ist Waakes Bürgermeister Johann-Karl Vietor (CDU), der seine Premiere in einem Triumph TR3A, Baujahr 1959, erlebte. „Ich habe das Auto erst vor zehn Monaten erworben“, erzählt er von seinem ersten Oldtimer.

Nach der Oldtimer-Tour zieht der Rallye-Teilnehmer Kießling Bilanz: „ Es gab den ein oder anderen Ausfall bei den Autos, aber das konnten wir irgendwie regeln. Sonst war alles gut und es hat allen Spaß gemacht.“

Von Alisa Altrock und Rüdiger Franke

Rallye-Strecke

Die Fahrzeuge fuhren vier unterschiedliche Strecken, die jeweils 260 Kilometer, 180 Kilometer, 120 Kilometer und 20 Kilometer lang waren. Die kürzeste Strecke fuhren die ältesten Fahrzeuge sowie Zweiräder. Die 180 Kilometer lange Route führte die Teilnehmer durch Northeim, Osterode, Rhumspringe, Duderstadt, Göttingen und nach Einbeck. Die Teilnehmer fuhren während der 260 Kilometer langen Strecke zusätzlich nach Hann. Münden und Bad Karlshafen.

aa

Startnummer 209 - mit dem ältesten Fahrrad

Christian Rulle aus Hildesheim

Christian Rulle aus Hildesheim

Quelle: be

Mit auf der 20-km-Tour war Christian Rulle aus Hildesheim. Er fuhr mit dem ältesten Fahrrad, Startnummer 209. Es handelt sich um eines von nur noch zwei existierenden, fahrbereiten "Erica" der Firma Wilhelm Stork aus Lüneburg. Das Konfektionsfahrrad stammt etwa aus dem Jahr 1907. Bemerkenswerte Details des Zweirad-Oldtimers sind zum Beispiel die Fünf-Achtel-Kette, die Petroleum-Lampe, die Klingel von 1912 oder die Original-Flügelpedalen. Damit der schwarze Lack des Gefährtes nicht dem Rost weicht, habe er mit Klarlack ein weiteres Abblättern verhindert, sagt der Hobby-Rad-Oldie-Sammler. 

be

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